Finanzielle Unterstützung in Konotop: UNHCR startet Registrierung für Rentner und Menschen mit Behinderung.
Finanzhilfe für Konotop
Nach Angaben von Novyny.live: Am 5. Februar 2026 startet in der Stadt Konotop in der Oblast Sumy die Antragsphase für finanzielle Unterstützung durch das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR). Diese Hilfsleistungen richten sich speziell an Rentner und Menschen mit Behinderung, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Voraussetzungen und Modalitäten
Die monatliche Unterstützung beträgt 3.600 Hrywnja pro Person. Die Auszahlung erfolgt über einen Zeitraum von drei Monaten, was eine Gesamtsumme von 10.800 Hrywnja pro Begünstigten ergibt. Die Registrierung für das Programm ist telefonisch unter der Nummer 063 182 68 38 möglich.
Um die finanzielle Hilfe zu erhalten, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
- Binnenvertriebene müssen ihren Status und die Vertreibung mit einem entsprechenden Dokument nachweisen.
- Rückkehrer müssen einen Nachweis über ihren vorherigen Aufenthalt außerhalb ihrer Heimat erbringen.
- Antragsberechtigt sind Personen, die einer vulnerablen Gruppe angehören. Dazu zählen Alleinerziehende, Haushalte mit einem Vorstand über 55 Jahren, alleinstehende Personen ab 55 Jahren mit minderjährigen Kindern sowie Familien mit Angehörigen, die eine Behinderung oder chronische Erkrankung haben.
Die Initiative zielt darauf ab, besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen in einer schwierigen Zeit zu unterstützen und ihnen eine notwendige finanzielle Grundlage zu bieten. Solche Hilfsprogramme sind ein wichtiger Baustein der internationalen Unterstützung für die Ukraine, um die Folgen des anhaltenden Konflikts für die Zivilbevölkerung abzufedern. Für viele Betroffene kann diese direkte Hilfe eine entscheidende Entlastung im Alltag bedeuten.
Lesen Sie auch
- Neuer Hauptpartner für Alexander Ussiks Stiftung gefunden
- Probleme bei der Beantragung von Zurückstellung wegen Behinderung: Ein Weg ist derzeit blockiert
- Vor dem Krieg vom Wehrdienst befreit: So klären Sie Ihren Status und vermeiden Ärger
- Gedenkfeier in Kiew: Ein Jahr nach dem Tod von Roman Oryschtschenko
- Diebesgut in der Nacht: Puschkin-Statue in Deutschland gestohlen
- Kriegsdienst beenden für Menschen mit Behinderung: So geht es nach der Entlassung weiter

