Kaliforniens Gouverneur bezeichnet Trump als „Puttins Schoßhündchen“ nach Aufhebung der Öl-Sanktionen.

Kaliforniens Gouverneur bezeichnet Trump als „Puttins Schoßhündchen“ nach Aufhebung der Öl-Sanktionen
Kaliforniens Gouverneur bezeichnet Trump als „Puttins Schoßhündchen“ nach Aufhebung der Öl-Sanktionen

Schwere Vorwürfe aus Kalifornien

Nach Angaben von TSN.ua: Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat US-Präsident Donald Trump scharf attackiert und ihn als „Welpen“ von Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnet. Hintergrund ist die Entscheidung, die Sanktionen gegen russisches Öl während des Konflikts mit dem Iran auszusetzen. US-Finanzminister Scott Bessent bestätigte, dass es sich bei diesem Schritt lediglich um eine vorübergehende Maßnahme handelt.

Temporäre Lockerung der Öl-Sanktionen

Durch die Aussetzung der Strafmaßnahmen darf die US-Regierung nun offiziell russisches Öl verschiffen und verkaufen, das bis zum 12. März 2026 verladen wurde. Hierfür stellte das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums eine zeitlich befristete Lizenz mit der Nummer 134 aus. Die unter dieser Lizenz erteilten Genehmigungen bleiben bis zum 11. April 2026 gültig.

Scott Bessent betonte, dass die „Entscheidung vorübergehenden Charakter“ habe. Dies unterstreicht die fragile Lage und die Möglichkeit einer erneuten Kehrtwende in der US-Politik gegenüber russischen Ölexporten.

Die Aufhebung der Sanktionen hat in politischen Kreisen für heftige Reaktionen gesorgt – allen voran beim kalifornischen Gouverneur.

Diese Entwicklungen verdeutlichen das angespannte politische Klima in den USA, wo außenpolitische Entscheidungen gegenüber Russland weitreichende innenpolitische Folgen haben können. Newsoms scharfe Kritik zeigt die wachsende Kluft zwischen den politischen Lagern und stellt die Strategie der Trump-Administration in den internationalen Beziehungen infrage. Die vorübergehende Lockerung der Sanktionen könnte zudem die globalen Energiemärkte und die Beziehungen zu wichtigen Verbündeten der USA beeinflussen.


Lesen Sie auch

Werbung