Erneuter russischer Beschuss von Cherson: Ein Toter und drei Verletzte binnen 24 Stunden.
Angriffe auf Cherson am 24. März 2023
Nach Angaben von UATV: Am 24. März 2023 wurde Cherson zweimal von der russischen Armee beschossen. Dabei kam ein Mann ums Leben, drei weitere Menschen wurden verletzt. Die erste Attacke ereignete sich gegen vier Uhr morgens, als russische Truppen die Stadt unter Feuer nahmen und erhebliche Schäden verursachten.
Berichten zufolge wurde um zehn Uhr morgens der Stadtteil Korabelny getroffen. Ein 72-jähriger Mann erlitt Verletzungen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Unter den weiteren Verletzten befanden sich eine 64-jährige Frau und ein 65-jähriger Mann. Der örtliche Behördenvertreter Ihor Lysenko erklärte, dass in diesem Bezirk sieben Wohnhäuser beschädigt wurden. Zudem bargen Rettungskräfte einen Toten aus den Trümmern.
Lage in Cherson
Anwohner berichten von den schrecklichen Momenten des Beschusses.
„Als ich hörte, dass etwas heranfliegt, habe ich mich mit einer Decke zugedeckt – dann wurde ich von Trümmern verschüttet. Der Einschlag traf direkt unsere Garage“, schilderte eine Bewohnerin von Cherson ihre Eindrücke.Ein anderer Betroffener, der am Ort des Geschehens blieb, sagte: „Der Krankenwagen war da, meine Frau wurde mitgenommen, ich blieb hier. Es muss noch jemand kommen. Ich lege mich erstmal hin, morgen gehe ich dann ins Krankenhaus.“
Bemerkenswert ist, dass die russischen Streitkräfte zwischen dem 23. März 18:00 Uhr und dem 24. März 18:00 Uhr fast tausend Angriffsdrohnen einsetzten. Das zeigt, wie intensiv die Angriffe auf die Region sind. Die Situation in Cherson bleibt angespannt, denn die Bewohner leiden weiterhin unter den Folgen der Kampfhandlungen.
Diese Ereignisse verdeutlichen die wachsende Bedrohung in Cherson, wo die Zivilbevölkerung unter ständigem Beschuss und der Gefahr für Leib und Leben leidet. Die hohe Intensität der Attacken, insbesondere der Drohneneinsatz, macht klar, dass die militärischen Aktionen in der Region nicht nur andauern, sondern sich sogar verschärfen. Das wirft Fragen zur Sicherheit und zur humanitären Lage in Cherson auf, wo Infrastrukturschäden und zivile Opfer immer häufiger werden. Die Behörden und die internationale Gemeinschaft müssen ihre Hilfe für die Betroffenen verstärken und den Schutz der Zivilbevölkerung sicherstellen.
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