Keine Blockade der Straße von Hormus: Iran stellt klar.
Offizielle Klarstellung aus Teheran zur Straße von Hormus
Nach Angaben von TSN.ua: Der iranische UN-Botschafter Amir Said Iravani erklärte am 12. März, dass sein Land keine Schließung der Straße von Hormus beabsichtige. Gleichzeitig beanspruche Iran jedoch das Recht, für Sicherheit in dieser strategisch wichtigen Wasserstraße zu sorgen. Laut Iravani sei die Wahrung von Frieden und Stabilität auf dieser bedeutenden Seeroute ein untrennbarer Bestandteil der iranischen Souveränität.
Der Diplomat betonte, dass die aktuellen Spannungen in der Region nicht auf eine legitime Ausübung des iranischen Selbstverteidigungsrechts zurückzuführen seien. Vielmehr seien sie die Folge destabilisierender Maßnahmen der Vereinigten Staaten, die eine Aggression gegen Iran gestartet und die regionale Sicherheit untergraben hätten. Die jetzige Lage in der Meerenge sei daher nicht das Ergebnis iranischen Handelns im Rahmen des Völkerrechts.
Auswirkungen auf den Ölmarkt
Am selben Tag, dem 12. März, hoben die USA für 30 Tage die Beschränkungen für den Kauf von russischem Rohöl auf. Dies führte zu einem Anstieg der Ölpreise, die am Abend auf rund 100 Dollar pro Barrel kletterten. Die Entwicklungen verdeutlichen die angespannte Situation in der Straße von Hormus, die als zentrale Handelsroute für globale Öllieferungen gilt.
Sollte der Konflikt zwischen Iran und den USA weiter eskalieren, drohen schwerwiegende Folgen für die Weltwirtschaft – insbesondere im Energiesektor. Die Entscheidung Washingtons, die Sanktionen gegen russisches Öl vorübergehend zu lockern, könnte zusätzliche Unsicherheit auf den Markt bringen und die Preise weiter unter Druck setzen. Die Kombination dieser Faktoren macht die Lage auf dem globalen Ölmarkt äußerst volatil.
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