Italien im Griff des Sturms: Orkanböen und Monsterwellen treffen die 'Tage der Amsel'.
Vorbereitungen auf den Sturm
Nach Angaben von TSN.ua: Italien bereitet sich auf ein extremes Wetterereignis vor, das in die sogenannten 'Tage der Amsel' (Giorni della Merla) fällt. Diese Zeit gilt traditionell als die kälteste des Jahres, zeigt in diesem Jahr jedoch markante Temperaturabweichungen. So wurden in Mailand und Rom Temperaturen von bis zu +2°C gemessen. Ein heftiger Sturm mit starken Winden und intensiven Niederschlägen steht nun bevor.
Laut Prognosen werden auf dem italienischen Festland, Sardinien und Sizilien Windböen von bis zu 90 km/h erwartet. Auf offener See sollen sogar Geschwindigkeiten von über 100 km/h erreicht werden. Die Wellenhöhe könnte bis zu sieben Meter betragen. Die italienische Regierung hat aufgrund der Schäden durch den Zyklon bereits den Notstand ausgerufen. Die Schäden durch den Zyklon 'Harry' werden auf zwischen 740 Millionen und über 1,5 Milliarden Euro geschätzt.
Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen
In Niscemi mussten nach einem Erdrutsch etwa 1.500 Bewohner evakuiert werden. Für die erste Nothilfe hat die Regierung 100 Millionen Euro bereitgestellt. Der Wetterbericht deutet auf eine kurze Verschnaufpause am Freitag, dem 30. Januar, hin. Der Höhepunkt des Unwetters wird für Samstag, den 31. Januar, erwartet, bevor sich die Lage am Sonntag, dem 1. Februar, voraussichtlich wieder beruhigt.
Die aktuelle Krise zeigt die Anfälligkeit Italiens für Naturgewalten, besonders im Winter, wenn sich die Wetterlage rasch verschärfen kann. Die Behörden arbeiten unter Hochdruck an der Hilfe für die betroffenen Regionen und an Vorsorgemaßnahmen für die Zukunft. Die Situation bleibt unter Kontrolle, erfordert aber weiterhin aufmerksame Beobachtung und schnelles Handeln, um die Bevölkerung zu schützen.
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