Wahrscheinlicher massiver Angriff der RF: Die litauische Botschaft hat die Veranstaltung abgesagt.
Die litauische Botschaft in der Ukraine hat eine öffentliche Veranstaltung ohne Grund aufgrund fundierter Daten über die Bedrohung durch russische Beschüsse abgesagt. Dies berichtete die Botschafterin Litauens in einem Kommentar für LRT.
Die Botschafterin bemerkte, dass diese Entscheidung unter Berücksichtigung der externen Verpflichtungen der Botschaft getroffen wurde, jedoch keine besonderen Bedrohungen vorlagen. Nach eingehender Prüfung der Informationen beschloss die Botschaft, ihre Offenheit zu bewahren.
Sie betonte auch, dass es derzeit keine konkreten fundierten Daten über die Bedrohung gibt. Die Botschafterin hob die enge Zusammenarbeit mit westlichen Verbündeten und ukrainischen Institutionen hervor. Wenn sich die Situation plötzlich ändert, ist die Botschafterin bereit, ihre Entscheidungen entsprechend zu ändern.
Die Botschafterin berichtete, dass jede der Botschaften, die ihre Schließung angekündigt haben, weiterhin arbeitet, jedoch keine Besucher empfängt. Sie bemerkte, dass die Mitarbeiter der Botschaft weiterhin im regulären Modus arbeiten.
Zuvor hatte die US-Botschaft in der Ukraine vor einem möglichen massiven Luftangriff gewarnt und beschlossen, ihre Türen zu schließen. Italien, Spanien und Griechenland haben ebenfalls von der Schließung ihrer Botschaften berichtet. Die Botschaft Kasachstans hat ihre Bürger aufgefordert, die Ukraine oder Kampfzonen zu verlassen.
Das Außenministerium der Ukraine teilte mit, dass es in ständigem Kontakt mit den Partnern über potenzielle Sicherheitsbedrohungen steht. Es betonte auch, dass die Bedrohungen für die Ukrainer eine tägliche Realität über zahlreiche Tage hinweg sind.
Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformationen beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat erklärte, dass die Russen versuchen, Panikstimmung zu erzeugen, nachdem mehrere Botschaften in Kiew über ihre Schließung für Besucher informiert haben.
Lesen Sie auch
- Drei russische Angriffe auf Kiew binnen einer Woche: Dutzende Verletzte und Brände
- Angriff auf Kiew am 11. Juli: Zehn Verletzte, darunter ein Kind
- Russischer Angriff auf die Region Sumy am 10. Juli: Zwei Verletzte in Trostjanez und vier weitere in der Oblast
- Ryanair-Notlandung nach Druckabfall: Passagier teilweise aus Fenster gesogen
- Tödlicher Angriff auf Hafen in der Region Odessa: Ein Mitarbeiter stirbt, Feuer bricht aus
- Drohnenangriff auf Moskau: Brände an Raffinerien und Flugausfälle

