Studie belegt: Dreimal pro Woche Pommes erhöht Diabetes-Risiko um 20 Prozent.

Studie belegt: Dreimal pro Woche Pommes erhöht Diabetes-Risiko um 20 Prozent
Studie belegt: Dreimal pro Woche Pommes erhöht Diabetes-Risiko um 20 Prozent

Wie die Zubereitung von Kartoffeln das Diabetes-Risiko beeinflusst

Nach Angaben von TSN.ua: Eine aktuelle Untersuchung zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Verzehr von Pommes frites und der Entstehung von Typ-2-Diabetes. Wer dreimal wöchentlich zu diesem beliebten Snack greift, erhöht sein Risiko um 20 Prozent. Noch dramatischer fällt der Wert bei fünf Portionen pro Woche aus: Hier steigt die Gefahr um 27 Prozent. Diese Erkenntnisse sind besonders relevant, da Pommes in vielen Ländern zu den häufigsten konsumierten Fertigprodukten zählen.

Im Vergleich dazu fällt das Risiko bei gegarten, gebackenen oder pürierten Kartoffeln mit nur 5 Prozent deutlich geringer aus. Ein weiterer wichtiger Punkt: Wer Pommes durch Vollkornprodukte ersetzt, kann sein Diabetes-Risiko um 8 Prozent senken. Noch deutlicher wird der Effekt, wenn man ganz auf Pommes verzichtet – dann reduziert sich das Risiko um 19 Prozent. Die Art der Zubereitung spielt also eine entscheidende Rolle für die gesundheitlichen Auswirkungen des Kartoffelkonsums.

Bewusste Ernährung als Schlüssel zur Prävention

Die Ernährungsberaterin Kawther Hashem von der Queen Mary University in London betont, dass ein bewusster Umgang mit der eigenen Ernährung das Diabetes-Risiko maßgeblich beeinflussen kann.

Die Studienergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer durchdachten Lebensmittelauswahl angesichts der weltweit steigenden Verbreitung von Typ-2-Diabetes. Für Menschen, die ihr Erkrankungsrisiko senken möchten, kann der Austausch von Pommes durch weniger stark verarbeitete Alternativen eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme sein. Da Typ-2-Diabetes schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann, ist es ratsam, die Rolle der Ernährung für das allgemeine Wohlbefinden nicht zu unterschätzen.


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