Ende der Tank-Rabattaktion: 2,3 Millionen Ukrainer nutzten das Cashback-Programm.

Ende der Tank-Rabattaktion: 2,3 Millionen Ukrainer nutzten das Cashback-Programm
Ende der Tank-Rabattaktion: 2,3 Millionen Ukrainer nutzten das Cashback-Programm

Aus für die Tankstellen-Rückvergütung

Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine ist das Cashback-Programm für Kraftstoff ausgelaufen, das vom 20. März bis zum 31. Mai lief. Diese Maßnahme diente als wichtiges finanzielles Hilfsmittel für die Bevölkerung inmitten der schwersten globalen Ölkrise seit einem halben Jahrhundert. Insgesamt profitierten 2,3 Millionen Menschen von der Aktion und konnten so ihre Ausgaben für Benzin und Diesel senken.

Je nach Kraftstoffsorte lag die Ersparnis für die Teilnehmer zwischen 5 und 15 Prozent. Besonders bemerkenswert: 91 Prozent der Nutzer fuhren Fahrzeuge der Economy-Klasse. Im Zuge des Programms wurden rund 500.000 neue Karten für das Nationale Cashback-System ausgestellt – ein klares Zeichen für das große Interesse der ukrainischen Bevölkerung an dieser Initiative.

Sozialmaßnahmen der Regierung

Darüber hinaus hat das Kabinett eine Milliarde Griwna für die Modernisierung von 73 Schulküchen bereitgestellt. Ab dem 1. September erhalten zudem alle Schülerinnen und Schüler kostenlose Verpflegung. Ein weiterer wichtiger Schritt: Seit dem 15. Mai dürfen alle Frauen das Land verlassen – eine bedeutende politische Änderung.

„Das Tankstellen-Cashback war ein zeitlich befristetes Anti-Krisen-Instrument zur finanziellen Unterstützung der Ukrainer während der schwersten globalen Ölkrise seit 50 Jahren“ – Julia Swyrydenko.

Das Auslaufen der Kraftstoff-Rückvergütung unterstreicht die Bemühungen der Regierung, die Folgen der weltweiten Ölkrise abzufedern und die Bürger finanziell zu entlasten. In Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen wie steigender Energiepreise gewinnen solche Hilfsprogramme besonders an Bedeutung. Die weiteren Vorhaben des Kabinetts – etwa die Sanierung von Schulkantinen und die Einführung kostenloser Mahlzeiten – zeigen zudem, dass die Verbesserung der sozialen Infrastruktur weiterhin Priorität hat.


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