Energiekrise in Kiew: Über eine Million Menschen ohne Strom, tausende Häuser kalt.
Kiew im Dunkeln und Kalten
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Hauptstadt kämpft am Abend des 20. Januar 2023 mit den Folgen eines massiven Angriffs. Russische Streitkräfte hatten Kiew in der Nacht zuvor mit einem kombinierten Schlag attackiert. Die Bilanz ist verheerend: Mehr als eine Million Verbraucher sind ohne Strom, und in über 4.000 Mehrfamilienhäusern fällt die Heizung aus. Für die Bewohner bedeutet das unerträgliche Kälte inmitten des Winters.
Die Lage wird dadurch verschärft, dass keine planmäßigen Abschaltpläne mehr greifen. Die Versorgung bricht unvorhersehbar zusammen, was die Situation für die Stadtbevölkerung zusätzlich erschwert. Die Angriffe auf die kritische Infrastruktur treffen die Zivilbevölkerung besonders hart.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte, alle Kräfte auf die Linderung der Not zu konzentrieren.
Er machte deutlich, dass die Regierung eine persönliche Verantwortung für die Bewältigung dieser Krise trägt und konkrete Maßnahmen sowie Lösungen vorlegen muss.
Zustand bleibt kritisch
Die Situation in Kiew bleibt angespannt. Die Menschen hoffen auf eine rasche Wiederherstellung von Strom und Wärme. Die anhaltende Krise offenbart die Verletzlichkeit der ukrainischen Energieinfrastruktur im Krieg. Der Zusammenbruch der Versorgung im Winter stellt nicht nur eine immense Belastung dar, sondern birgt auch ernste Gesundheits- und Sicherheitsrisiken für die Bevölkerung. Schnelles und entschlossenes Handeln der Behörden ist jetzt überlebenswichtig.
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