Kiew ist nicht auf Angriffe auf die Energieversorgung vorbereitet: Minister Schmyhal über Krisenmaßnahmen.
Kiew ist nicht auf Angriffe auf die Energieinfrastruktur vorbereitet
Nach Angaben von TSN.ua: Kiew ist nicht auf Angriffe auf die Energieinfrastruktur vorbereitet, was der neu ernannte Energieminister Denys Schmyhal bestätigt. Seinen Worten zufolge ist die Stadt nicht auf mögliche Stromausfälle durch russische Angriffe vorbereitet, die am 9. Januar stattfanden, als Russland einen massiven Schlag gegen die Hauptstadt ausführte. Nach diesem Angriff blieben 6.000 Häuser in Kiew ohne Heizung, und es gab auch Unterbrechungen in der Wasserversorgung aufgrund von Schäden an Umspannwerken, Leitungen und Erzeugungsanlagen.
Vorbereitung anderer Städte
Denys Schmyhal wies darauf hin, dass Charkiw besser auf solche Situationen vorbereitet ist.
„Charkiw hat sich vorbereitet. Sowohl die regionale als auch die lokale Verwaltung haben die Stadt vorbereitet. Es gibt mobile Heizkessel, die entsprechende Verteilung der Energieerzeugung. Kiew war leider wesentlich schlechter vorbereitet. Ich würde sogar sagen, dass es überhaupt nicht vorbereitet war. Daher müssen jetzt Krisenmaßnahmen ergriffen werden“, stellte er fest.
Außerdem rief der Bürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko, die Bürger auf, die Stadt zu verlassen, wo es alternative Energie- und Wärmequellen gibt, was helfen kann, schwerwiegende Folgen im Falle neuer Angriffe zu vermeiden. Die Situation in Kiew erfordert dringende Maßnahmen zur Gewährleistung der energetischen Sicherheit der Bevölkerung.
Diese Situation unterstreicht die Notwendigkeit einer sofortigen Verbesserung der Energieinfrastruktur in Kiew, da der Winter dauert und die Risiken neuer Angriffe hoch bleiben. Die Behörden der Hauptstadt sowie die zentralen Verwaltungsorgane müssen alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um die Widerstandsfähigkeit des Energiesystems zu erhöhen und die Wiederholung ähnlicher Krisen in der Zukunft zu vermeiden. Gleichzeitig weist der Aufruf des Bürgermeisters zur Abwanderung der Bürger in Vororte auf die Ernsthaftigkeit der Situation und die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung hin.
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