Kiews Unis wechseln ins Digitale – Schulferien könnten verlängert werden.
Hochschulen in Kiew starten mit Fernunterricht
Nach Angaben von TSN.ua: In der ukrainischen Hauptstadt stellen Hochschulen und Berufsschulen ihren Betrieb auf Online-Lehre um. Ob auch die Schulen betroffen sind, ist noch unklar. Eine mögliche Verlängerung der Winterferien bis zum 1. Februar 2026 wird geprüft. Am 14. Januar wurde bekannt, dass die anhaltende Kälte und die angespannte Energielage zu einer Änderung des Unterrichtsformats führen könnten.
Laut einer Aussage von Kateryna Pop werden alle höheren Bildungseinrichtungen und Berufsschulen in Kiew auf Fernunterricht umgestellt. Sie betonte, dass bei einer entsprechenden Entscheidung der Unterricht bis zum 1. Februar entweder digital stattfinden oder die Schüler in den Ferien bleiben würden.
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Bildungsministerium und die Kommunen angewiesen, Vorschläge für die Organisation des Unterrichtsbetriebs unter den aktuellen Notstandsbedingungen zu erarbeiten.
Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko kündigte eine mögliche Verlängerung der Schulferien an, die für viele Familien eine wichtige Entlastung bedeuten würde. Die endgültige Entscheidung über den Schulbetrieb steht jedoch noch aus.
Energiekrise als Auslöser für den digitalen Unterricht
Der Wechsel zur Online-Lehre für Hochschulen und Berufsschulen ist eine direkte Reaktion auf die kritische Energiesituation, die durch die extreme Kälte verschärft wurde. Die Maßnahme soll die Sicherheit und den Komfort von Studierenden sowie Lehrpersonal gewährleisten und den Bildungsbetrieb unter den schwierigen Bedingungen aufrechterhalten. Die Entscheidung über die Schulferien betrifft hingegen eine andere große Gruppe und steht noch aus. Sie wird das Leben Tausender Familien in Kiew unmittelbar beeinflussen.
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