Kiew lässt Transformatoren ungeschützt: Die Folgen könnten katastrophal sein.
Nach Angaben von inkorr.com: In Kiew ist die Situation mit den Straßen-Transformatoren kritisch, da sie trotz des fast vier Jahre andauernden umfassenden Krieges nicht ausreichend geschützt sind. Über dieses Problem sprach der Volksabgeordnete und ehemalige Minister für Wohnungswesen und kommunale Dienstleistungen Oleksiy Kucherenko in einem Interview mit dem Medium 'Telegraph'.
Unzureichender Schutz und Verantwortung
'Die Straßen-Transformatoren sind ungeschützt. Ich habe hier nicht so sehr Vorwürfe gegen die Leitung von 'Kiewteploenergo', sondern eher gegen den Eigentümer, die Stadt. Sind sie sich ihrer Verantwortung bewusst? Teilen sie ihr Budget richtig auf?', – betonte Kucherenko.
Der Experte charakterisierte den Angriff auf Kiew am 10. Oktober als 'mächtig' und stellte fest, dass die Luftverteidigung versuchte, so viele feindliche Ziele wie möglich abzuschießen, jedoch der Gegner seine Taktik der Raketenschläge verbessert. Die Hauptziele der russischen Angriffe waren Objekte der Energieinfrastruktur, insbesondere – Transformatoren.
Fragen zum Schutz von Objekten
'Die Folgen sehen wir, die Ballistik wurde durchgelassen. An einem der Objekte führte dies zu sehr ernsten Schäden. Aber dort, wo Drohnen abgeschossen wurden, hätte man sich bereits auf einem angemessenen Niveau schützen müssen, auch mit diesen Erdbunkern. Und ich habe eine Frage: Warum sind diese Bunker in diesen 3,5 Jahren nicht aufgetaucht?', – fragt der Volksvertreter.
Kucherenko berichtete auch, dass es in Kiew wahrscheinlich einen Elektrizitätsmangel geben wird, der durch das einheitliche Energiesystem gedeckt werden kann, sofern keine Netzprobleme auftreten. Der Experte betonte jedoch, dass eines der Erzeugungsanlagen schwer beschädigt wurde.
'Es ist derzeit nicht sinnvoll, vorherzusagen, dass Kiew ohne Strom sein wird. Ich denke, jetzt wird man in der Hauptstadt die Objekte reparieren', – sagte Kucherenko.
Das Problem des unzureichenden Schutzes der Straßen-Transformatoren in Kiew bleibt aktuell. Im Falle neuer Angriffe könnten sie ein Ziel werden, daher ist es notwendig, Maßnahmen zur Sicherstellung der Energieversorgung zu ergreifen, um negative Folgen aufgrund des fehlenden Schutzes kritischer Objekte zu vermeiden.
Vor dem Hintergrund des fortdauernden Konflikts wird die Verstärkung des Schutzes der Energieinfrastruktur zunehmend wichtiger. Die Behörden und Energieunternehmen müssen dringend Maßnahmen ergreifen, um die Situation zu verbessern und die Stabilität der Energieversorgung sowie die Sicherheit der Bürger der Hauptstadt zu gewährleisten.
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