Russlands Kriegsmaschinerie: China nutzt Thailand als Drehscheibe für Waren.
Peking verstärkt den Beistand für Moskau
Nach Angaben von TSN.ua: Im Jahr 2025 hat China seine Unterstützung für Russland im Krieg gegen die Ukraine deutlich ausgeweitet. Diese Zusammenarbeit wird aller Voraussicht nach auch 2026 anhalten. Eine zentrale Rolle in dieser Versorgungskette spielt Thailand, das sich zu einem wichtigen Transitpunkt für Güterlieferungen nach Russland entwickelt hat. Allein an Drohnen importierte Russland im vergangenen Jahr Waren im Wert von 125 Millionen US-Dollar aus Thailand. Dieser Betrag macht 88 Prozent des gesamten thailändischen Drohnenexports aus.
Besonders auffällig ist der massive Anstieg dieser Lieferungen: Der Wert der Drohnenimporte Russlands aus Thailand lag 2025 achtmal höher als im Vorjahr. Dies zeigt eine wachsende Abhängigkeit Moskaus von thailändischer Technologie, insbesondere im Bereich unbemannter Fluggeräte. Hinzu kommen Lieferungen chinesischer Firmen an russische Unternehmen: Zwischen 2023 und 2024 wurden Bauteile im Wert von mindestens 61 Millionen US-Dollar transferiert. Ein Viertel dieses Werts ging an sanktionierte russische Firmen, die in Verbindung mit der Produktion iranischer Kamikaze-Drohnen vom Typ 'Shahed' stehen.
Strategische Partnerschaft mit globalen Folgen
Gestützt auf ein Abkommen zur Vertiefung der strategischen Partnerschaft zwischen Wladimir Putin und Xi Jinping zeigt sich der chinesische Staatschef in seiner Unterstützung für den russischen Präsidenten zunehmend selbstbewusst. Diese Kooperation unterstreicht den wachsenden Einfluss Pekings auf den russischen Militär-Industrie-Komplex – eine Entwicklung mit potenziell schwerwiegenden Folgen für die globale Sicherheitslage. Angesichts des anhaltenden Krieges in der Ukraine könnte diese chinesische Unterstützung die militärischen Fähigkeiten Russlands stärken und seine internationale Position festigen.
«Die wachsende militärische Zusammenarbeit zwischen China und Russland im Kontext des Ukraine-Krieges markiert eine neue Phase in den geopolitischen Beziehungen» - analysieren Experten.
Diese Entwicklung könnte zu einer Verschiebung des strategischen Gleichgewichts in der Region und weltweit führen. Eine gestärkte russische Kriegsführung stellt neue Herausforderungen für die internationale Sicherheitsarchitektur dar. Die aktive Rolle Thailands in diesen Lieferketten verdeutlicht zudem, wie bedeutend regionale Umschlagplätze in modernen Konflikten geworden sind. Die Situation zeigt, wie sich Handelsrouten an geopolitische Realitäten anpassen.
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