Neue Eurasien-Route: China umgeht Russland mit über 4.000 Kilometern langer Alternative.
Weniger Fracht durch Russland: Pekings neuer Weg nach Europa
Nach Angaben von Novyny.live: China verlagert seine Gütertransporte nach Europa zunehmend auf den Transkaspischen Internationalen Transportkorridor. Diese Route ist mehr als 4.000 Kilometer lang und führt unter anderem durch Aserbaidschan, Kasachstan, Georgien, die Türkei und über das Kaspische Meer. Mit dieser Umstellung will Peking die Logistik effizienter gestalten und Risiken minimieren, die mit Transporten durch russisches Territorium verbunden sind.
Die kasachische Eisenbahngesellschaft hat angekündigt, über 10 Milliarden US-Dollar in die Infrastruktur entlang dieser Strecke zu investieren. Im ersten Quartal 2026 verkehrten bereits 173 Züge durch Kasachstan – jeder mit 55 Containern beladen. Diese Zahlen belegen den wachsenden Frachtverkehr in der Region.
Ausbau und Zukunftsperspektiven
Das Jahresziel liegt bei 600 Zügen, für 2027 wird eine Steigerung um 67 Prozent erwartet. Die zunehmende Nutzung des Transkaspischen Korridors könnte einen Meilenstein in der internationalen Logistik darstellen und den neuen wirtschaftlichen Gegebenheiten Rechnung tragen.
Die Abkehr von russischen Routen verdeutlicht einen Wandel in den globalen Lieferketten, der die Handelsbeziehungen zwischen China und europäischen Ländern beeinflussen dürfte. Die Investitionen in die Infrastruktur könnten zudem das Wirtschaftswachstum in der Region ankurbeln und die Zusammenarbeit der am Transkaspischen Korridor beteiligten Staaten verbessern.
Dies könnte ein entscheidender Faktor für die Stärkung internationaler Wirtschaftsbeziehungen sein.
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