Peking kontert Trumps Sanktionen: Lieferstopp für zehn US-Firmen.
Einschränkungen für Dual-Use-Güter
Nach Angaben von Espreso.tv: Als Reaktion auf die Ausweitung der Sanktionsliste gegen chinesische Militärunternehmen durch die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat China die Lieferung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck an zehn amerikanische Firmen untersagt. Betroffen sind namhafte Konzerne wie Alibaba, Baidu und BYD.
Baidu wies die Vorwürfe aus den USA umgehend zurück und bezeichnete sie als 'haltlos'. Darüber hinaus verhängte das chinesische Finanzministerium ein Beschaffungsverbot für staatliche Stellen gegenüber 46 US-Unternehmen – darunter Schwergewichte wie Lockheed Martin, Raytheon und General Dynamics.
Vergeltung für Washington
Das chinesische Handelsministerium erklärte, die Maßnahme sei eine 'Antwort auf den empörenden Schritt der US-Regierung'. Dieser Schritt verdeutlicht die wachsenden Spannungen zwischen beiden Ländern im Handels- und Technologiewettbewerb. US-Präsident Donald Trump kündigte zudem an, die Türkei besuchen und 2026 nach China reisen zu wollen – konkrete Einzelheiten zu diesen Vorhaben stehen jedoch noch aus.
Mit dem Lieferstopp für Dual-Use-Güter an US-Firmen verschärft China den seit Jahren schwelenden Handelskonflikt zwischen den beiden Nationen. Die Auswirkungen könnten den globalen Technologiemarkt empfindlich treffen, da sie zentrale Akteure beider Länder betreffen.
Vor dem Hintergrund zunehmender Rivalität und politischer Spannungen zwischen den USA und China drohen solche Schritte, den Konflikt in Wirtschaft und Innovation weiter anzuheizen.
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