Chinesische Migration nach Sibirien: Warum der Kreml die Kontrolle über die Region verliert.
Nach Angaben von inkorr.com: In Sibirien bildet sich ein neues Phänomen – chinesische Enklaven, die zu einem ernsthaften Problem für den Kreml werden könnten. Prognosen zufolge könnten bis 2030 in dieser Region Hunderttausende chinesische Umsiedler leben, berichtet 'Glavkom' unter Berufung auf Andrij Kowalenko, den Leiter des Zentrums für Bekämpfung von Desinformation beim NSDC.
Möglichkeiten für visafreie Reisen
Seit dem 15. September haben Russen die Möglichkeit, ohne Visum nach China zu reisen, während Moskau seinerseits ähnliche Maßnahmen für chinesische Bürger vorbereitet. Dies wird als Teil einer 'stillen Expansion' angesehen, bemerkte Kowalenko.
Seiner Meinung nach ist dies eine neue Möglichkeit für China, eine 'kriechende' Migration nach Sibirien und in den Fernen Osten zu entwickeln, wobei bereits chinesische Enklaven entstehen, die Unternehmen aus Peking anziehen. Holzfäller und andere Einheimische ziehen sich allmählich vor den neuen Umsiedlern zurück.
Demografische Veränderungen
Kowalenko betont, dass die Zahl der chinesischen Umsiedler in Sibirien bis 2030 erheblich steigen könnte. Die demografische Krise in Russland erlaubt es nicht, die Bevölkerungslücke aus den eigenen Territorien zu füllen, und dieses Gebiet wird allmählich von Vertretern anderer Nationen besetzt.
Nach Schätzungen des Experten entwickelt der Kreml die Region nicht weiter, sondern gibt sie im Gegenteil zur Ansiedlung von Ausländern frei. Dies könnte zu einem strategischen Misserfolg für Russland werden, da Sibirien und der Ferne Osten wichtige Gebiete sind, die Moskau jetzt allmählich verliert.
Die Bildung chinesischer Enklaven in Sibirien könnte ernsthafte Probleme für die russische Regierung verursachen. Mit der Ausweitung des visafreien Regimes zwischen der RF und China bis 2030 könnte eine erhebliche Anzahl chinesischer Umsiedler in der Region erscheinen, was die demografische und politische Stabilität dieser Gebiete gefährdet. Experten sind besorgt, dass diese Prozesse zu einem Verlust der Kontrolle Russlands über wichtige Teile Sibiriens und des Fernen Ostens führen könnten.
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