Peking investiert 204 Milliarden Dollar in den USA: Diese zehn Länder stehen ganz oben auf der Liste.

Peking investiert 204 Milliarden Dollar in den USA: Diese zehn Länder stehen ganz oben auf der Liste
Peking investiert 204 Milliarden Dollar in den USA: Diese zehn Länder stehen ganz oben auf der Liste

Chinas wachsender Einfluss auf die Weltwirtschaft

Nach Angaben von TSN.ua: Zwischen 2005 und 2025 hat China insgesamt 1,558 Billionen Dollar in ausländische Märkte gesteckt. Besonders die USA stechen dabei hervor. Sie sind mit Abstand das wichtigste Ziel chinesischer Investitionen und haben in diesem Zeitraum über 204 Milliarden Dollar erhalten. Das zeigt, wie stark Peking seine wirtschaftlichen Fühler global ausstreckt.

Ein besonders großer Deal war die Übernahme des US-Fleischverarbeiters Smithfield Foods im Jahr 2013 für 7,1 Milliarden Dollar. Selbst 2025 flossen noch fast 3,8 Milliarden Dollar neu aus China in die USA. Die Investitionslust ist also ungebrochen. Zum Vergleich: Vor zwanzig Jahren war das Volumen chinesischer Auslandsinvestitionen noch verschwindend gering.

Die Top-Empfänger chinesischer Gelder

Neben den USA haben auch andere Länder massiv von chinesischem Kapital profitiert. Die folgende Liste zeigt die wichtigsten Empfänger:

  • Australien – 108,1 Milliarden Dollar
  • Großbritannien – 106,6 Milliarden Dollar
  • Brasilien – fast 79 Milliarden Dollar (allein im Jahr 2025)
  • Indien – nur 17,3 Milliarden Dollar

Die Zahlen belegen einen klaren Trend: Chinas Investitionen konzentrieren sich stark auf die USA, Australien, Großbritannien und Brasilien. Indien hingegen spielt in dieser Rangliste nur eine Nebenrolle. Dieses Ungleichgewicht zeigt, wo Peking seine strategischen Schwerpunkte setzt.

Die Entwicklung verändert die globalen Wirtschaftsbeziehungen nachhaltig. China ist längst kein reiner Produktionsstandort mehr, sondern ein mächtiger Investor. Für die Empfängerländer bedeutet das Chance und Risiko zugleich. Sie müssen ihre Wirtschaftspolitik anpassen, um von den chinesischen Milliarden zu profitieren, ohne zu abhängig zu werden.


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