Kiews Behörden im Winter-Check: Notstromaggregate aus Chmelnyzkyj seit Wochen ungenutzt.
Frust über mangelnde Wintervorsorge
Nach Angaben von Novyny.live: Die Vorbereitungen der Kiewer Stadtverwaltung (KMDA) auf die Heizperiode stehen in der Kritik. Maxim Bachmatow, Leiter der Bezirksstaatsverwaltung Desnja in der ukrainischen Hauptstadt, übte scharfe Kritik an den mangelnden Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung. Besonders für den linksseitigen Stadtteil Kiews seien dringend Schritte zur Verbesserung der Energieresilienz nötig.
Bei einem runden Tisch zum Thema 'Energieresilienz des linken Kiewer Ufers: Herausforderungen und Lösungen vor der nächsten Heizperiode' nannte Bachmatow konkrete Missstände. So seien fünf Notstromaggregate, welche die KMDA von Chmelnyzkyjoblenergo erhalten habe, immer noch nicht in Betrieb – obwohl bereits anderthalb Monate vergangen seien.
'Bis heute sind die fünf Generatoren, die uns die KMDA von Chmelnyzkyjoblenergo gegeben hat, nicht angeschlossen. Es ist bereits anderthalb Monate her,' betonte Bachmatow.
Zudem bemängelte er, dass es schlicht keine Institution gebe, die in der kurzen verbleibenden Zeit noch grundlegende Änderungen umsetzen könne.
'Die Behörde, die etwas in 25 Wochen umsetzen könnte, existiert einfach nicht,' sagte er.
Bachmatow zeigte sich auch besorgt über die Zukunftsplanung und stellte klar: 'Entweder wir planen mit der Formel, dass wir sie brechen und die Bilanz innerhalb von drei Jahren wiederherstellen, oder wir unternehmen gar nichts.'
Ein möglicher Ausweg aus der Krise
Als eine mögliche Lösung der Situation schlug Bachmatow die Gründung eines städtischen Unternehmens 'Dienst für Energiesicherheit' in Kiew vor. Eine solche Einrichtung könnte ein wichtiger Schritt sein, um die Stabilität der Energieversorgung am linken Ufer der Hauptstadt zu gewährleisten.
Die Kritik und Vorschläge Bachmatows unterstreichen die Dringlichkeit, mit der die KMDA handeln muss, um die Energieresilienz der Region vor Beginn der Heizperiode zu verbessern. Die aktuelle Lage verdeutlicht die enormen Herausforderungen für die Stadtverwaltung in Zeiten hohen Energiebedarfs, besonders im Winter. Angesichts der existenziellen Bedeutung einer sicheren Energieversorgung für das städtische Leben könnten schnelle und effektive Maßnahmen der KMDA potenzielle Krisen in der Heizsaison abwenden. Die vorgeschlagene 'Dienststelle für Energiesicherheit' könnte ein Schlüssel sein, um diese Probleme zu lösen und die Energieautonomie des linken Ufers zu erhöhen.
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