Versorgungskrise auf der Krim: Russisches Militär ohne Treibstoff und Strom.

Versorgungskrise auf der Krim: Russisches Militär ohne Treibstoff und Strom
Versorgungskrise auf der Krim: Russisches Militär ohne Treibstoff und Strom

Zuspitzung der Lage auf der besetzten Halbinsel

Nach Angaben von UATV: Nach Angaben von Eskender Bariev, dem Leiter des Krimtatarischen Ressourcenzentrums, verschärft sich die Situation für die russischen Streitkräfte auf der Krim zusehends. Logistik- und Nachschubprobleme führen dazu, dass sowohl die Bevölkerung als auch die Soldaten unter Engpässen leiden. Bereits jetzt wurden zeitliche Beschränkungen für die Strom- und Wasserversorgung eingeführt – ein klares Zeichen für die sich verschlechternden Lebensbedingungen. Besonders gravierend ist der Mangel an Benzin, der die Mobilität der Menschen stark einschränkt und die Anzahl der Fahrzeuge auf den Straßen deutlich reduziert hat.

Verkehrschaos und eingeschränkte Bewegungsfreiheit

Am 22. Juni 2023 war die Kertsch-Brücke vollständig gesperrt, was den Verkehr zwischen den Städten der Krim erheblich behinderte. Die Entfernung von Simferopol nach Kertsch beträgt 200 Kilometer, was die ohnehin schwierige Lage zusätzlich erschwert. Am Bahnhof in Simferopol warteten tausende Touristen, die verzweifelt nach Möglichkeiten suchten, um in ihre Heimat zurückzukehren. Bariev betonte zudem, dass sich die russischen Truppen derzeit im westlichen Teil der besetzten Halbinsel konzentrieren, da sie dort eine Landung ukrainischer Streitkräfte befürchten.

Der Experte stellte klar:

„Die Lage auf der besetzten Krim verschlechtert sich sowohl für die Bevölkerung als auch für das Militär.“
– Eskender Bariev. Diese Entwicklungen erschweren die Stabilität in der Region zusätzlich, da lebenswichtige Ressourcen immer knapper werden. Die anhaltenden Versorgungs- und Logistikprobleme deuten auf wachsende Schwierigkeiten der russischen Armee hin, die Kontrolle über das Gebiet zu behalten. Gleichzeitig leiden die Einwohner zunehmend unter dem Mangel an grundlegenden Gütern. Vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Konflikte könnten diese Faktoren den weiteren Verlauf der Ereignisse auf und um die Krim maßgeblich beeinflussen.


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