Süd-Kommando weist Vorwürfe gegen Odessaer Rekruten entschieden zurück.
Dementi zu angeblicher Dienstuntauglichkeit
Nach Angaben von Novyny.live: Das operative Kommando 'Süd' hat Berichte eines Soldaten an der Front in Saporischschja zurückgewiesen, wonach unter mobilisierten Männern aus Odessa zahlreiche Dienstuntaugliche seien. Die Vorwürfe, die in der ukrainischen Öffentlichkeit für Unruhe sorgten, betrafen angeblich 20 Rekruten mit Drogenabhängigkeit, psychischen Erkrankungen oder hohem Alter.
Das Kommando stellte klar, dass für die genannten Diagnosen keinerlei medizinische Nachweise bei den Betroffenen vorlägen. Damit widerspricht die Militärführung den zuvor kursierenden Informationen über eine angebliche Untauglichkeit der Mobilisierten entschieden.
Klare Vorgaben für die Mobilisierung
Gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen werden nur Männer im Alter von 25 bis 60 Jahren eingezogen, die gesundheitlich für tauglich befunden wurden und keinen Anspruch auf eine Stundung haben. Dies unterstreicht, dass alle dienenden Mobilisierten den gesundheitlichen Anforderungen formal entsprechen müssen. Die Mobilisierung in der Ukraine folgt strikten Kriterien, deren Einhaltung gerade in Kriegszeiten von hoher Bedeutung ist.
Der Vorfall zeigt, wie wichtig präzise Informationen über Soldaten sind, da Falschmeldungen in der Bevölkerung Verunsicherung stiften und die Moral der Truppe schwächen können. Die klare Stellungnahme des Süd-Kommandos macht zudem deutlich, dass die Kontrolle des Gesundheitszustands und der Diensttauglichkeit der Rekruten eine fortwährende Aufgabe bleibt, um die Verteidigungsfähigkeit der Streitkräfte zu gewährleisten.
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