Ukraine hält Kostjantyniwka: 11 russische Angriffe am Wochenende abgewehrt.

Ukraine hält Kostjantyniwka: 11 russische Angriffe am Wochenende abgewehrt
Ukraine hält Kostjantyniwka: 11 russische Angriffe am Wochenende abgewehrt

Lage in der Ukraine: Kostjantyniwka bleibt in ukrainischer Hand

Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Streitkräfte kontrollieren weiterhin die Stadt Kostjantyniwka, trotz intensiver russischer Angriffe. Allein am vergangenen Wochenende wehrten sie elf feindliche Sturmversuche in dieser Region ab. Während das russische Militär schwere Verluste hinnehmen musste, verbreitet der Kreml falsche Behauptungen über angebliche Eroberungen. Die anhaltende ukrainische Verteidigung zeigt, wie stabil die Stellungen in diesem Gebiet sind.

Besonders heftig war die Lage in der Region Sumy: Dort wurden über 110 Angriffe auf 23 Ortschaften registriert, bei denen mindestens drei Zivilpersonen verletzt wurden. In der Stadt Saporischschja erlitten acht Menschen Verletzungen, darunter zwei Kinder. Diese Vorfälle verdeutlichen die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung und die Härte der Kämpfe an der Front.

Russische Aggression und internationale Reaktionen

Seit Wochenbeginn setzte Russland rund 2200 Drohnen, 106 Raketen und über 3000 Gleitbomben gegen die Ukraine ein – ein Beleg für die hohe Intensität der Kampfhandlungen. In der Nacht zum 4. Juli griffen Drohnen den Marinestützpunkt in Kronstadt und das Ölterminal in Sankt Petersburg an. Nur eine Nacht später folgte ein Angriff auf einen wichtigen Militärflugplatz auf der Krim, was auf eine Ausweitung ukrainischer Operationen hindeuten könnte.

Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte: 'Wenn Kostjantyniwka jetzt unter russischer Kontrolle stünde, hätte Putin wohl keine Probleme, mich dort zu treffen und eine diplomatische Lösung zu finden, um den Krieg endlich zu beenden.'

Diese Aussage unterstreicht, welche strategische Bedeutung die Kontrolle über diese Stadt für mögliche Verhandlungen hat. Andrij Sybiha, ein ranghoher ukrainischer Vertreter, kritisierte die russische Taktik scharf: 'Moskau gibt längst nicht mehr vor, militärische Ziele von Wohngebieten zu unterscheiden. Es bombardiert mitten in der Nacht Wohnhäuser, weil es glaubt, dass es ungestraft davonkommt.' Dies zeigt die Brutalität der Angriffe auf zivile Einrichtungen.

Für den 7. und 8. Juli ist in Ankara ein Nato-Gipfel geplant, bei dem die weitere Unterstützung für die Ukraine im Mittelpunkt stehen wird. Dies unterstreicht die Bereitschaft internationaler Partner, Kiew im Abwehrkampf zu helfen. Selenskyj betonte zudem: 'Wir haben mit den Herstellern darüber gesprochen, was der Staat tun muss – welche Verwaltungsentscheidungen und Finanzierungen nötig sind –, um alle ukrainischen Fähigkeiten maximal auszubauen und Russland an der Front und in seinen Möglichkeiten tief unter Druck zu setzen.'

Die Lage in der Ukraine bleibt angespannt. Doch die Kontrolle über Schlüsselgebiete wie Kostjantyniwka und die Unterstützung aus dem Ausland könnten entscheidend dafür sein, wie sich der Konflikt weiterentwickelt.

Kostjantyniwka ist ein strategisch wichtiger Punkt für die ukrainische Verteidigung im Osten des Landes. Die zunehmenden russischen Angriffe zielen darauf ab, hier Geländegewinne zu erzielen, doch die ukrainischen Einheiten reagieren weiterhin entschlossen. Die auf dem Nato-Gipfel zu erwartenden Hilfszusagen könnten Kiew zusätzliche Mittel verschaffen, um die Abwehr zu stärken und eigene Gegenangriffe zu führen.


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