Jeder vierte Ukrainer ist bereit, riskante Arbeit im Ausland anzunehmen: Umfrageergebnisse.
Die Bereitschaft der Ukrainer, im Ausland zu arbeiten
Nach Angaben von inkorr.com: Laut den Ergebnissen einer Umfrage sind die Ukrainer bereit, Risiken bei der Arbeitssuche im Ausland einzugehen. 27% der Befragten äußerten den Wunsch, ihre Fähigkeiten in solchen Experimenten auszuprobieren. Dies betrifft nicht nur die Arbeit ohne offizielle Beschäftigung, sondern auch Möglichkeiten, die ihr Wohlbefinden gefährden können, einschließlich Risiken im Zusammenhang mit Menschenhandel. Insbesondere 17% der Befragten sind bereit, ohne Dokumente und Verträge zu arbeiten, was die Risiken für ihre Rechte erhöht. Weitere 13% der Ukrainer sind bereit, in geschlossenen Räumen im Ausland zu arbeiten, und 9% halten ähnliche Bedingungen sogar in der Ukraine für akzeptabel.
Selbst 2% der Befragten sind bereit, ihre persönlichen Sachen, einschließlich Mobiltelefon, dem Arbeitgeber für die Dauer der Beschäftigung zu überlassen.
Experten raten zu Vorsicht und betonen die Bedeutung einer legalen Beschäftigung sowie die Notwendigkeit, Arbeitgeber, insbesondere im Ausland, zu überprüfen. Risikobehaftete Bedingungen können zu Ausbeutung führen, einschließlich Menschenhandel.
Die Situation auf dem Binnenarbeitsmarkt
Gleichzeitig zeigt sich auf dem Binnenarbeitsmarkt in der Ukraine ein anderes Bild: Es gibt offene Stellen, jedoch fehlt es an Bewerbern, insbesondere für 10 verschiedene Berufe. Von Nischenberufen bis hin zu medizinischen und staatlichen Positionen gab es seit Jahresbeginn keinen einzigen Lebenslauf.
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in der Ukraine weist auf schwierige Tendenzen hin. Vor dem Hintergrund derjenigen, die Arbeit im Ausland suchen, gibt es im Inland einen Mangel an qualifizierten Fachkräften. Dies zeigt den Bedarf an neuen Strategien zur Steigerung der Attraktivität des Binnenarbeitsmarktes und zur Schaffung von Bedingungen, um die Ukrainer zu ermutigen, zu Hause zu bleiben und zu arbeiten.
Lesen Sie auch
- Ehemaliger Direktor des Mariupol Museums wegen Diebstahls von Gemälden von Aivazovsky und Kuindzhi im Wert von 26 Millionen Dollar angeklagt
- Polnischer PEN-Club bezieht Stellung gegen anti-ukrainische Stimmungsmache
- Am 17. Juni wird in Teilen von Odessa der Strom abgestellt – Straßenbahnen fahren umgeleitet
- Neue Zuschläge für Kampfeinsätze: Ab Juni gibt es mehr Geld für Soldaten
- 1.290 Griwna extra: Welche Rentner 2026 mit einer Zulage rechnen können
- Fahndungsrecht der Wehrersatzbehörde: Wird die Fahndung nach Zahlung des Bußgelds aufgehoben?

