Ukrainer in Irland ändern ihre Pläne: starker Rückgang des Wunsches zu bleiben.
Nach Angaben von inkorr.com: In Irland gibt es interessante Veränderungen in den Plänen der Ukrainer, die Asyl suchen. Früher träumten über 40 % von ihnen davon, in diesem Land zu bleiben, aber 2022 sank diese Zahl auf etwas über 20 %. Diese Informationen teilte die Botschafterin der Ukraine in Irland, Larysa Gerasjko, im Gespräch mit dem 'Glavkom' mit. Sie wies darauf hin, dass die Daten im Rahmen einer Umfrage gesammelt wurden.
„Ich bin überzeugt, dass, wenn wir in diesem Jahr eine solche Untersuchung durchgeführt hätten, diese Zahl fast auf 50 % gestiegen wäre. Eine ähnliche Situation ist in ganz Europa zu beobachten, wo ukrainische Flüchtlinge leben. Es ist jedoch wichtig, Tourismus von Einwanderung zu unterscheiden“, erklärte die Diplomatin.
Die Botschafterin betonte auch, dass es in Irland eine beträchtliche Anzahl von Personen aus den besetzten Gebieten gibt, wie Mariupol und Charkiw, die dringend Unterstützung benötigen aufgrund von Wohnungsverlust und anderen Schwierigkeiten.
Neue Regeln für die Gewährung von Hilfe
In Irland wurden kürzlich neue Regeln für die Unterbringung und soziale Unterstützung neuer Flüchtlinge aus der Ukraine eingeführt. Jetzt können diese Personen einen vorübergehenden Aufenthalt von 90 Tagen mit der Möglichkeit finanzieller Unterstützung erhalten.
So passen die Ukrainer in Irland allmählich ihre Pläne zur Verweildauer im Land an, während neue Hilfsmaßnahmen die Bereitstellung von Unterkünften und sozialer Unterstützung für neuankommende Flüchtlinge regeln. Dies ist ein wichtiger Schritt in einer Krisenzeit, in der Unterstützung besonders notwendig ist und auch ein Zeugnis für den Willen ist, die Hilfesysteme entsprechend den aktuellen Bedürfnissen anzupassen.
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