Der Kreml imitiert einen diplomatischen Durchbruch in der Krim: Was hinter dem Besuch von Botschaftern aus Afrika stand.
Nach Angaben von inkorr.com: Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation berichtet, dass die russische Propaganda versucht, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass die vorübergehend besetzte Krim 'nicht isoliert' ist.
Besuche von Botschaftern als Propagandainstrument
Die Kreml-Medien bewerben aktiv die Besuche von Botschaftern aus Mali, Burkina Faso und Niger auf der Krim und präsentieren sie als 'diplomatischen Durchbruch' und Beginn von 'Investitionskooperationen'. Allerdings werden die staatlichen Strukturen dieser afrikanischen Länder, die von Hilfe von außen abhängen, kaum in der Lage sein, ernsthafte Investitionen in die sanktionierte Krim zu tätigen.
'Solche Treffen haben keinen realen wirtschaftlichen Inhalt und werden ausschließlich für ein informatives Bild verwendet: Der Kreml versucht, eine 'internationale Anerkennung' der besetzten Halbinsel zu imitieren und den Anschein von Perspektiven für eine wirtschaftliche Entwicklung zu schaffen', - so das Zentrum.
Begrenzter Einfluss der afrikanischen Staaten
In der Praxis beschränken sich alle Projekte mit afrikanischen Staaten lediglich auf symbolische Gesten und Propaganda. Die russische Propaganda versucht, den Eindruck zu vermitteln, dass die Krim nicht isoliert ist, indem sie die Besuche von Botschaftern aus Afrika als 'diplomatischen Durchbruch' nutzt. Experten betonen jedoch das Fehlen einer realen wirtschaftlichen Grundlage dieser Treffen und betrachten sie lediglich als PR und Mittel zur Imitation einer 'internationalen Anerkennung'.
So bleiben die betrügerischen Erzählungen der russischen Propaganda über die Krim von der Realität unbestätigt. Die von den Kreml-Medien propagierten Besuche von Botschaftern konzentrieren sich nicht auf die Entwicklung der Region, sondern vielmehr auf die Schaffung eines Bildes von Aktivität in der internationalen Politik. Dies zeugt von den verzweifelten Versuchen Russlands, seinen Einfluss auf der Halbinsel zu erhalten, trotz aller internationalen Sanktionen und Isolation.
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