Moskau schnürt das Internet ein: Zwei Tage Funkstille in der Staatsduma.
Der Kreml zieht die Zügel im russischen Informationsraum an
Nach Angaben von TSN.ua: Die russische Führung verschärft ihren Griff auf die digitale Infrastruktur des Landes. Seit dem 5. März 2026 sind in Moskau die mobilen Netze gedrosselt – offiziell aus Gründen der nationalen Sicherheit. Besonders brisant: Gleich zwei Tage lang hatten Abgeordnete der Staatsduma weder Mobilfunkempfang noch Internetzugang. Das sorgt in der Bevölkerung für Unruhe.
Hintergrund dieser Maßnahmen ist ein Bündel an Restriktionen: So wurden nicht nur WhatsApp und westliche soziale Netzwerke blockiert, sondern auch Nachrichtenportale und Programme zur Umgehung der Sperren. Parallel dazu schränkt der Kreml die Nutzung von Telegram massiv ein. All das zeigt, wie systematisch die Kontrolle über Kommunikationswege ausgebaut wird.
Der Duma-Vorsitzende Wjatscheslaw Wolodin erklärte die Ausfälle im Parlamentsgebäude mit „staatlichen Sicherheitsinteressen“.
Diese Entwicklung unterstreicht den wachsenden Druck auf die Informationsfreiheit in Russland. Menschenrechtsorganisationen und die Öffentlichkeit zeigen sich alarmiert, denn solche Schritte erschweren den offenen Austausch von Nachrichten und Meinungen erheblich.
Was die neuen Einschränkungen bedeuten
Mit diesen Beschränkungen setzt der Kreml seinen Kurs fort, die Informationsströme im Land immer stärker zu zentralisieren und zu überwachen. Die Blockade beliebter Dienste und die Einschränkungen bei Mobilfunk und Internet könnten die Bürger massiv davon abhalten, sich zu informieren oder auszutauschen – ein Nährboden für wachsende gesellschaftliche Spannungen.
Beobachter und internationale Institutionen verfolgen die Lage genau, denn solche Praktiken könnten weitreichende Folgen für die Menschenrechtssituation in Russland haben.
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