Trump und Selenskyj haben fast einen 20-Punkte-Friedensplan vereinbart: Was über die Verhandlungen bekannt ist.
Nach Angaben von ТСН: Nach dem Treffen mit Wolodymyr Selenskyj stellte Donald Trump fest, dass mehrere Fragen ungeklärt bleiben, insbesondere hinsichtlich der Gebiete im Donbass und der Möglichkeit eines Waffenstillstands zur Durchführung eines Referendums über den Friedensvertrag. Selenskyj berichtete, dass die Parteien kurz vor dem Abschluss eines 20-Punkte-Friedensplans stehen und auch ein Abkommen zwischen den USA, der Ukraine und Europa mit Sicherheitsgarantien diskutieren.
Dies geht aus einem Bericht des American Institute for the Study of War (ISW) hervor.
Analysten wiesen darauf hin, dass Trump Wolodymyr Putin vor dem Treffen mit Selenskyj anrief. Putins Assistent Juri Uschakow informierte, dass die Führer Arbeitsgruppen besprochen hatten, von denen eine sich mit Sicherheitsfragen und die andere mit wirtschaftlichen Fragen befassen wird.
In der Zwischenzeit sind die Analysten des ISW der Meinung, dass die jüngsten Erklärungen aus Moskau mehreren Positionen widersprechen, die Trump als Basis für einen Waffenstillstand vorgeschlagen hat.
“Der Kreml hat wiederholt die Sicherheitsgarantien für die Ukraine, die von Europa angeboten werden, abgelehnt. Die Kremlbeamten forderten auch jede zukünftige Friedensvereinbarung, die den Anforderungen Russlands an einen Stop des NATO-Erweiterungsprozesses und der Reduzierung seiner Grenzen entspricht.”
Amerikanische Analysten betonen, dass die Aussagen des Kremls zeigen, dass Russlands Ziele in der Ukraine über einfache territoriale Ansprüche hinausgehen, wie z.B. die Eroberung von Donezk. Daher, wie das ISW betont, wird ein Friedensabkommen, das die Anforderungen Russlands an die NATO und den Westen nicht berücksichtigt, Moskau nicht zufriedenstellen und nicht zu einem dauerhaften Frieden führen.
Taktische Details und Prognosen über den Fortschritt
Putin und das militärische Kommando Russlands übertreiben weiterhin ihre Erfolge an der Front, als ob sie den Eindruck erwecken wollen, dass die ukrainische Verteidigung geschwächt wäre. Vor dem Treffen zwischen Trump und Selenskyj traf sich Putin mit der Führung des Generalstabs. Analysten glauben, dass dieses Treffen darauf abzielte, die Ergebnisse der Verhandlungen zu beeinflussen.
Der Chef des Generalstabs Walerij Gerassimow berichtete Putin über die Erfüllung von Kampfaufgaben in den Regionen Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson, einschließlich der angeblichen Eroberung mehrerer Siedlungen.
ISW bemerkt, dass die russischen Truppen mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 14,4 Quadratkilometern pro Tag bis 2025 vorankommen. Wenn das Tempo gleich bleibt, benötigen die Eroberer bis zum 1. April 2029, um die restlichen vier Regionen zu erobern. Aktuelle Berechnungen berücksichtigen jedoch zahlreiche Hindernisse nicht.
Prognosen und Anforderungen
Darüber hinaus schätzt das Kommando Russlands seine Bemühungen zur Eroberung des Festungsstreifens in der Region Donezk fälschlicherweise ein, der tatsächlich strategisch wichtige Siedlungen für die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte sind.
ISW prognostiziert, dass die Besetzer die restlichen Teile Donetsks erst im August 2027 vollständig erobern können, wenn das Tempo stabil bleibt.
“Putin ist kategorisch gegen einen Waffenstillstand für ein Referendum. Er sagt, er sorge sich darum, dass er nicht in eine Situation geraten will, in der er das Feuer einstellt, und dann erneut das Feuer eröffnen muss.”
Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse wird deutlich, dass internationale Friedensverhandlungen noch schwieriger werden könnten. Die Positionen der Parteien bleiben widersprüchlich, und die realistischen Zeitrahmen für ein mögliches Erreichen des Friedens sind nach wie vor äußerst ungewiss. Daher bleibt die Situation angespannt, und die weitere Entwicklung erfordert eine sorgfältige Beobachtung durch die internationale Gemeinschaft.
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