Moskau hat immer größere Mühe, Russen zum Kriegsdienst zu bewegen – Geheimdienstbericht.
Auftritt auf internationalem Sicherheitsforum
Nach Angaben von Novyny.live: Andrij Jussow, ein Vertreter des Hauptnachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums, berichtete auf dem internationalen Forum „Architektur der Sicherheit“ über wachsende Schwierigkeiten des Kremls, die russische Bevölkerung zur Fortsetzung des Krieges zu motivieren. Er betonte, dass der ukrainische Geheimdienst intensiv daran arbeite, der russischen Propaganda entgegenzuwirken, die darauf abziele, die internationalen Partner der Ukraine zu destabilisieren.
Laut Jussow hat der Kreml aufgrund hoher Verluste an der Front eine verstärkte Rekrutierungskampagne unter russischen Bürgern gestartet. Die Themen Mobilmachung und Auffüllung der Besatzungsarmee dominieren mittlerweile die russischen Medien.
„Die Bekämpfung russischer Falschmeldungen ist eine zusätzliche und äußerst wichtige Front dieses Krieges“ – Andrij Jussow.
Ziele der Kreml-Propaganda
Jussow nannte folgende Hauptziele der feindlichen Propaganda:
- Delegitimierung der ukrainischen Regierung,
- Spaltung der Gesellschaft,
- Erzählungen über „Kriegsmüdigkeit“,
- Diskreditierung des Themas Mobilmachung.
Diese Bemühungen des Kremls zeigen, dass die russische Propaganda versucht, die öffentliche Meinung sowohl in der Ukraine als auch im Ausland zu beeinflussen.
Die Aussagen von Andrij Jussow unterstreichen die Bedeutung des Informationskrieges im Rahmen des bewaffneten Konflikts, wo Propaganda die gesellschaftliche Stimmung maßgeblich prägen kann. Die aktive Arbeit des ukrainischen Geheimdienstes gegen russische Falschinformationen ist entscheidend, um die Unterstützung im Inland und bei internationalen Partnern zu sichern, die anfällig für Desinformation sein könnten. Dies verdeutlicht auch die Anpassungsfähigkeit des Kremls an neue Kriegsbedingungen, bei denen Informationskampagnen ebenso wichtig werden wie militärische Aktionen an der Front.
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