Odesa: Stromkrise nach Drohnenangriff – Fast 100.000 Haushalte betroffen.

Odesa: Stromkrise nach Drohnenangriff – Fast 100.000 Haushalte betroffen
Odesa: Stromkrise nach Drohnenangriff – Fast 100.000 Haushalte betroffen

Energiekrise in der Hafenstadt

Nach Angaben von Novyny.live: Die Stromversorgung in Odesa ist nach einem massiven Drohnenangriff in der Nacht zum 17. Februar weiterhin katastrophal. Besonders dramatisch ist die Lage im Stadtteil Kyjiw, wo rund 99.000 Haushalte ohne Elektrizität sind. Die Angriffe auf die Energieinfrastruktur haben die Bevölkerung massiv getroffen. Die Einsatzkräfte arbeiten unter Hochdruck an der Reparatur und planen, intakte Anlagen bis zum 20. Februar wieder in Betrieb zu nehmen.

Weitreichende Ausfälle in der Region

Der Angriff traf den Kyjiw-Bezirk Odesas am härtesten, doch auch in der weiteren Region sind Zehntausende betroffen. Insgesamt sind etwa 36.600 weitere Verbraucher in folgenden Bezirken ohne Strom:

  • Odesa
  • Bilhorod-Dnistrowskyj
  • Bolhrad
  • Ismajil

Bei den Angriffen gab es auch Verletzte. Krankenhäuser meldeten mehrere Opfer, von denen drei eingeliefert und zwei stationär behandelt werden mussten. Solche Attacken auf die kritische Infrastruktur stellen besonders im Winter eine immense Gefahr für die Bevölkerung dar.

An den Wiederherstellungsarbeiten beteiligen sich Teams aus verschiedenen Teilen der Oblast und der Hauptstadt. Oleg Kiper, ein Sprecher der Energieversorger, erklärte:

„Zu den Reparaturarbeiten haben sich Brigaden aus verschiedenen Rayons der Oblast und der Hauptstadt zusammengeschlossen. Wir danken für die Unterstützung!“ - Oleg Kiper

Dies zeigt die gemeinsamen Anstrengungen, um die Folgen der Attacken zu bewältigen und die Stromversorgung für die Bewohner der betroffenen Gebiete wiederherzustellen.

Trotz der enormen Schäden arbeiten die Energieunternehmen intensiv an einer Lösung. Es wird erwartet, dass bis zum 20. Februar die meisten Haushalte wieder mit Strom versorgt werden können. Die anhaltenden Angriffe auf das Energienetz verdeutlichen die systemische Verwundbarkeit der Ukraine im Krieg. Sie zerstören nicht nur Anlagen, sondern bedrohen unmittelbar das Leben der Zivilbevölkerung. Die schnelle Wiederherstellung der Versorgung ist überlebenswichtig, um Krankenhäuser, Heizungen und den Alltag der Menschen aufrechtzuerhalten. Der koordinierte Einsatz der Reparaturbrigaden unterstreicht die Entschlossenheit, diese kritische Infrastruktur zu schützen und zu reparieren.


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