Pawlohrad im Juli 2023: Zwei russische Angriffe fordern fünf Todesopfer und Dutzende Verletzte.
Doppelter Beschuss auf Pawlohrad im Sommer 2023
Nach Angaben von UATV: Die russischen Streitkräfte griffen die Stadt Pawlohrad in der Oblast Dnipropetrowsk im Juli 2023 gleich zweimal an. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben, Dutzende weitere erlitten Verletzungen. Alle Opfer waren Zivilisten, darunter auch Kinder – ein besonders tragischer Aspekt dieser Angriffsserie.
Einzelheiten zu den Angriffen
Der erste Angriff ereignete sich am 20. Juli 2023. Damals setzte die russische Armee erstmals seit Beginn der Invasion Fliegerbomben gegen die Stadt ein. Zwei Menschen starben, 15 wurden verletzt – unter ihnen zwei Mädchen im Alter von einem und 13 Jahren. Eine Betroffene namens Tetjana, die als Verpackerin in einem Betrieb arbeitete, wurde bei diesem Angriff verwundet. Sie erinnert sich:
„Die Kolleginnen riefen: ‚Lasst uns in den Schutzraum rennen!‘“
Der zweite Angriff erfolgte am 23. Juli 2023. Drei Frauen kamen ums Leben, 30 Personen wurden verletzt, darunter ein zweijähriges Mädchen. Nach diesem Beschuss wurden mehr als zehn Verletzte in Krankenhäuser in Dnipro eingeliefert, drei von ihnen auf der Intensivstation. Tetjana berichtete auch über ihre eigenen Verletzungen:
„Aus meiner Schulter wurde ein etwa fünf Zentimeter langer Splitter entfernt, aus dem Kopf ein etwas kleineres Stück.“
Am 27. Juli 2023 wurden zudem über 20 Einschläge durch Drohnen, Artillerie und Fliegerbomben in vier Bezirken der Oblast Dnipropetrowsk registriert. Diese Ereignisse verdeutlichen die anhaltende Bedrohung für die Zivilbevölkerung in der Region. Die Angriffe auf Pawlohrad sind Teil einer Serie russischer Luftangriffe auf ukrainische Städte im Juli 2023.
Die wiederholten Attacken auf Pawlohrad und die angrenzenden Gebiete der Oblast Dnipropetrowsk zeigen, wie sehr Zivilisten unter dem Krieg in der Ukraine leiden. Immer mehr Menschen werden zu Opfern der Gewalt, und der Schutz der Zivilbevölkerung wird zu einer immer dringlicheren Aufgabe. Die internationale Gemeinschaft blickt daher mit Sorge auf die humanitären Folgen dieses Konflikts und die Notwendigkeit, den Betroffenen Unterstützung zukommen zu lassen.
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