Lettland wird 2 Millionen Euro für Waffen für die Ukraine bereitstellen: Was genau gekauft wird.
Lettland wird Waffen kaufen, die die Ukraine an der Front benötigt
Laut der lettischen Ministerpräsidentin Einars Silinš wird Riga den Aufruf des US-Präsidenten Donald Trump unterstützen und den Kauf von Luftabwehrsystemen und anderen notwendigen Mitteln für die Ukraine fördern.
Letzte Woche haben Dänemark, Norwegen und Schweden bereits die Finanzierung eines Pakets mit Ausrüstung und Munition in Höhe von 500 Millionen US-Dollar angekündigt, das sie im Rahmen eines neuen NATO-Programms 'Liste der vorrangigen Bedürfnisse der Ukraine' (PURL) in den USA erwerben werden.
Der Mechanismus, der vom US-Verteidigungsministerium und der Allianz entwickelt wurde, sieht die Schaffung eines speziellen NATO-Bankkontos vor. Auf dieses Konto können die Verbündeten Geld für den Kauf von Waffen in den Vereinigten Staaten überweisen.
Die Ukraine wird ihrerseits NATO eine Liste der benötigten Waffen übermitteln, und der Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa, General Alexis Grinkevich, wird das Vorhandensein der entsprechenden Bestände in den USA für den weiteren Verkauf bewerten.
Wie bereits erwähnt, haben die Ukraine und Tschechien die Steigerung der Waffenproduktion vereinbart. Auch Rumänien wird die Unterstützung der Ukraine verstärken und mehrere gemeinsame Projekte ins Leben rufen.
Früher haben die USA ihre Bereitschaft bestätigt, der Ukraine Waffen im Wert von 200 Millionen US-Dollar zu verkaufen. Auch ist bekannt, dass skandinavische Länder militärische Beschaffungen finanzieren werden.
Zusammenfassung
Lettland wird sich der NATO-Initiative zur Bereitstellung von Mitteln für den Kauf von Waffen für die Ukraine anschließen. Die Länder Schweden, Norwegen und Dänemark haben ebenfalls bereits 500 Millionen US-Dollar für ein Paket mit Ausrüstung und Munition versprochen. Diese Unterstützung ist Teil des Programms 'Liste der vorrangigen Bedürfnisse der Ukraine' in der NATO.
Lesen Sie auch
- Berliner Gipfel am 24. Juni: Europas Spitzenpolitiker beraten über weitere Ukraine-Hilfe
- Ukraine droht im UN-Sicherheitsrat mit Ende der Geduld – USA fordern sofortige Waffenruhe
- Polen gibt Orden des Weißen Adlers an Selenskyj zurück: Hintergründe und Chronologie
- Marinowitsch fordert besonnene Haltung Kiews gegenüber Warschau – warum Vergeltung nicht der richtige Weg ist
- Nach Rücktritt von Starmer: Andy Burnham steigt zum Favoriten für das Amt des britischen Premierministers auf
- Ukraine meldet Zerstörung von 40 Prozent der russischen Raffinerien – Melnyk fordert Waffenstillstand im UN-Sicherheitsrat

