Sergei Lawrow hat einen Brief an die USA geschickt: Was er von Selenskyj verlangte.
Nach Angaben von ТСН: Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat einen Brief an den US-Außenminister Marco Rubio geschickt, in dem er ihn aufforderte, Einfluss auf den Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, auszuüben.
Diese Informationen wurden von der Untersuchung des New York Times über das erste Jahr der Politik des amerikanischen Präsidenten Donald Trump im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine mitgeteilt.
Berichten zufolge rief dieser Schritt Besorgnis bei Donald Trump und seinen Beratern hervor. Laut Quellen von NYT wurde Trumps Team informiert, dass der russische Präsident Wladimir Putin angeblich diese Ansprache nicht koordiniert habe. In der US-Administration wurden Lawrows Handlungen als Versuch gewertet, seinen Einfluss auf Washington zu demonstrieren.
Der Tod durch tausend Schnitte: Die Blockade von Geschossen an der Grenze
Journalisten weisen auch auf die Chaos und Unordnung der militärischen Hilfe der neuen Administration hin. Im Juni 2025 wurde ein Zug mit 18.000 Geschossen des Kalibers 155 mm, die zum Schutz von Pokrovsk bestimmt waren, weniger als ein paar Meilen vor der ukrainischen Grenze gestoppt.
Der Befehl des US-Europakommandos kam am 2. Juli.
„Alles umsetzen. Sofort“
Diese Geschosse standen 10 Tage lang bei Krakau still. Amerikanische Beamte nannten diese Praxis den „Tod durch tausend Schnitte“ für die ukrainische Armee.
Antiuukrainische Politik im Pentagon
Die Publikation stellt fest, dass sich im Pentagon unter der Leitung von Pete Hegseth eine „de-facto antiukrainische Politik“ herausgebildet hat. Berater des Ministers haben wiederholt versucht, Zahlungen und Lieferungen nach bereits genehmigten Hilfspaketen auszusetzen.
Insbesondere ignorierte Hegseth Anfragen von General Christopher Cavoli zur Freigabe von Munition. In einigen Fällen konnte die Situation erst nach dem Eingreifen von Medienfiguren, die Trump nahestanden, wie dem Analysten von Fox News, Jack Keane, behoben werden.
Die Untersuchung von NYT, die sich auf 300 Interviews mit US- und europäischen Beamten stützt, beschreibt Trumps Politik gegenüber der Ukraine als extrem inkonsistent: von heimlicher Unterstützung für Angriffe auf russische Ölraffinerien bis hin zu öffentlichem Druck auf Kiew, mit der Forderung, Verhandlungen aufzunehmen.
Dieser Ansatz zur militärischen Hilfe und zur US-Politik gegenüber der Ukraine könnte schwerwiegende Folgen für die Sicherheit in der Region haben. Die Unterstützung der Ukraine, insbesondere im Kontext des anhaltenden Konflikts, bleibt ein wichtiger Aspekt der Außenpolitik, und die Handlungen der Trump-Administration können den weiteren Verlauf der Ereignisse auf internationaler Ebene beeinflussen. Die Frage nach der Wirksamkeit der militärischen Hilfe und der politischen Unterstützung der Ukraine bleibt relevant und wird unter Analysten und Experten diskutiert.
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