EU-Gipfel beschließt 20. Sanktionspaket gegen Russland – Kredit für Ukraine weiter blockiert.

EU-Gipfel beschließt 20. Sanktionspaket gegen Russland – Kredit für Ukraine weiter blockiert
EU-Gipfel beschließt 20. Sanktionspaket gegen Russland – Kredit für Ukraine weiter blockiert

Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs

Nach Angaben von UATV: Am 19. März findet in Brüssel ein Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs statt. Im Mittelpunkt stehen die weitere Unterstützung für die Ukraine, die Freigabe eines 90-Milliarden-Euro-Kredits sowie das 20. Sanktionspaket gegen Russland. Ein zentrales Thema ist die finanzielle Hilfe für das kriegsgebeutelte Land.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj richtete sich an die Teilnehmer des Europäischen Rates und betonte die entscheidende Bedeutung der EU-Unterstützung. Allerdings blockiert Ungarn weiterhin die endgültige Entscheidung über den Kredit – ein Vorgang, der bei vielen anderen Mitgliedstaaten für Unmut sorgt.

'Er nutzt die Ukraine als Waffe in seinem Wahlkampf. Und das ist nicht gut. Wir hatten eine Vereinbarung, die er gebrochen hat. Deshalb müssen wir eine Lösung finden, einen Ausweg, wie es weitergehen soll.' Finnlands Ministerpräsident Petteri Orpo

Die Gespräche drehen sich auch um das 20. Sanktionspaket gegen Russland. Estlands Ministerpräsidentin Kaja Kallas erklärte dazu: 'Die Hauptfrage, die wir derzeit diskutieren, ist der Unterstützungskredit, auf den sich die Staats- und Regierungschefs bereits im Dezember geeinigt hatten. Und wie wir hier vorankommen können. Jetzt ist wirklich die Zeit gekommen, der Ukraine Unterstützung zu zeigen, denn die Lage im Nahen Osten hängt mit dem Krieg in der Ukraine zusammen. Und Russland profitiert leider von der Situation im Nahen Osten.'

Ein bedeutendes Detail: 25 der 27 Mitgliedstaaten haben das Abschlussdokument des Gipfels unterstützt. Dies unterstreicht die grundsätzliche Einigkeit der EU bei der Unterstützung der Ukraine und den Sanktionen gegen Russland. Dennoch bleibt die Lage angespannt, und die EU-Staats- und Regierungschefs suchen nach einem Weg, die Ukraine weiter zu unterstützen.

Intensive Bemühungen der Europäischen Union

Der Verlauf des Gipfels zeigt, wie aktiv die EU trotz interner Differenzen – insbesondere mit Ungarn – die Ukraine im Krieg unterstützt. Die breite Zustimmung der übrigen Mitgliedstaaten unterstreicht, wie wichtig ein gemeinsames Vorgehen bei internationalen Krisen ist.

Vor dem Hintergrund globaler politischer Instabilität, etwa durch die Konflikte im Nahen Osten, versuchen die EU-Spitzen, wirksame Mechanismen zu entwickeln, um die Schwierigkeiten der Ukraine zu überwinden.


Lesen Sie auch

Werbung