Lukaschenko erzählte, wie er Putin davon abriet, zum BRICS-Gipfel zu fliegen, wegen eines Attentats.

Lukaschenko erzählte, wie er Putin davon abriet, zum BRICS-Gipfel zu fliegen, wegen eines Attentats
Lukaschenko erzählte, wie er Putin davon abriet, zum BRICS-Gipfel zu fliegen, wegen eines Attentats

Nach Angaben von ТСН: Der selbsternannte Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, erzählte, wie er angeblich den russischen Präsidenten Wladimir Putin vor einem möglichen "Attentat" während seiner Reise nach Südafrika zum BRICS-Gipfel rettete.

Diese Geschichte präsentierte Lukaschenko den lokalen Propagandisten und erzählte, dass Putin sich bereits auf die Reise vorbereitet hatte, und dass er ihn davon abbrachte.

Freundliches Gespräch

Lukaschenko beschrieb ein "freundliches, brüderliches Gespräch" mit Putin:

„Wohin gehst du?“ — „Was, weißt du es nicht? Wir haben BRICS.“ — „Willst du dorthin fliegen?“ — „Nun, sie baten, sie warten ja auf mich.“ — „Was redest du! Der Krieg läuft!“ — „Nun, sie sind ja nicht so verrückt, nicht so verrückt.“ — „Und du glaubst, dass dort alle bei Verstand sind? Es gibt keinen Grund, dorthin zu fahren!“.

Abwesenheit beim Gipfel

Im August 2023 reiste Putin tatsächlich nicht zum BRICS-Gipfel nach Südafrika wegen der drohenden Festnahme durch den ICC wegen Kriegsverbrechen in der Ukraine, was Lukaschenko natürlich nicht erwähnte.

Er merkte auch an:

„Lawrow ist dann geflogen. Vielleicht nicht, weil ich gedrängt habe. Aber ich teilte ihm meine Meinung mit.”

Erfindung über den Terroranschlag

Lukaschenko erfand auch eine Geschichte über einen "Terroranschlag" auf Putin, über dessen Bedrohung angeblich sein Geheimdienst informierte. Er bemerkte:

„Unser Geheimdienst, gut gemacht, sie arbeiten in letzter Zeit ganz gut, informierten uns. Auf dem Niveau von Gesprächen, Gerüchten aus dem Westen, dass ein Terrorakt gegen den Präsidenten Russlands geplant wird”.

Überlegungen des belarussischen Diktators

Zum Abschluss seiner Erzählung über die "Rettung" Putins unterstrich Lukaschenko, dass "alle im Westen" verstehen: Wenn "Putin entfernt wird - wird alles anders sein", und dem muss man ernsthaft Rechnung tragen.

Wir erinnern daran, dass Putin, der beim BRICS-Gipfel durch den Außenminister der RF, Sergei Lawrow, ersetzt wurde, keine klare Erklärung für seine Abwesenheit gab, sondern nur anmerkte, dass seine Anwesenheit in Russland "wichtiger" sei.

Außerdem beschuldigte Lawrow kürzlich die Ukraine, Drohnenangriffe auf Putins Residenz in der Region Nowgorod durchzuführen. Das Institute for the Study of War (ISW) stellte diese Aussagen in Frage und wies auf das Fehlen jeglicher visuellen Beweise hin.

Lukaschenko betont erneut seine Beziehungen zu Moskau und versucht, sich als Verteidiger Putins darzustellen, was im Kontext als Versuch verstanden werden kann, seine eigene Position in Belarus zu stärken. Es ist wichtig, die weiteren Schritte beider Führer und die möglichen politischen Konsequenzen ihrer Aussagen im Kontext internationaler Spannungen zu beobachten.


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