Abschied in Lwiw: Trauerfeier für die getötete Polizistin Wiktorija Schpylka.
Letzter Gruß für eine Polizistin
Nach Angaben von Novyny.live: Die Stadt Lwiw hat Abschied von der 23-jährigen Polizistin Wiktorija Schpylka genommen, die bei einem Terroranschlag ums Leben kam. Die Trauerfeier fand am 23. Februar auf dem Marktplatz statt. Wiktorija Schpylka war bereits am 22. Februar infolge dieses tragischen Vorfalls gestorben. Im Anschluss an die Zeremonie auf dem Marktplatz wurde die Verabschiedung ab 18:00 Uhr im Elternhaus der Verstorbenen im Dorf Knjaschyj Mist fortgesetzt. Die Ereignisse zeigen erneut die allgegenwärtige Gefahr, der sich ukrainische Sicherheitskräfte im Krieg ausgesetzt sehen.
Der Lebensweg von Wiktorija
Wiktorija stammte ursprünglich aus Wolhynien, zog dann aber nach Cherson, wo sie ihren Dienst begann. Sie hatte ihr Studium an der Staatlichen Universität Lwiw für Innere Angelegenheiten abgeschlossen. Seit 2023 war sie in der Region Lwiw im Einsatz. Der ukrainische Innenminister Ihor Klymenko äußerte den Verdacht, dass Russland in den Terrorakt verwickelt sein könnte, dem Wiktorija zum Opfer fiel. Das Gericht ordnete für die Verdächtige eine Untersuchungshaft bis zum 22. April an.
- Für den 24. Februar ist eine weitere Trauerfeier im Dorf Werba geplant,
- die Beisetzung soll am 25. Februar um 12:00 Uhr stattfinden.
Wiktorija wird auf dem örtlichen Friedhof beigesetzt. In Erinnerung an ihre getötete Kollegin sagten ihre Weggefährten:
„Sie war verantwortungsbewusst, respektierte ihre Partner und Kollegen und half ihnen in jeder Situation“, so Marjan Rewakowytsch. Eine weitere Kollegin, Marija Feschtschak, fügte hinzu:
„Vor Dienstbeginn hatten wir immer die Tradition, zusammen Kaffee zu trinken, die vorherigen Schichten zu besprechen und uns einfach eine ruhige Schicht zu wünschen.“
Der tragische Tod von Wiktorija Schpylka ist ein weiteres trauriges Zeugnis der anhaltenden Gewalt in der Ukraine, die auch unter denjenigen Opfer fordert, die für Sicherheit und Ordnung sorgen. Solche Terrorakte unterstreichen die Notwendigkeit verstärkter Sicherheitsmaßnahmen und gründlicher Ermittlungen. Der Verlust der jungen Polizistin hat tiefe Betroffenheit ausgelöst und macht deutlich, welchen hohen Preis diejenigen zahlen, die im Dienst ihrer Gemeinschaft stehen.
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