Lwiw schafft neue Fahrvergünstigungen für Militärrentner und Hinterbliebene.

Lwiw schafft neue Fahrvergünstigungen für Militärrentner und Hinterbliebene
Lwiw schafft neue Fahrvergünstigungen für Militärrentner und Hinterbliebene

Neue Regelung für den öffentlichen Nahverkehr

Nach Angaben von Novyny.live: Die Stadtverwaltung von Lwiw hat einen Beschluss gefasst, der zwei bisher nicht berücksichtigte Gruppen unterstützt: Militärrentner und Personen, die ihre Ernährer verloren haben. Diese Entscheidung stellt eine wichtige lokale Initiative dar, da diese Personengruppen auf staatlicher Ebene keinen Anspruch auf vergünstigte Fahrkarten hatten.

Wer profitiert und unter welchen Bedingungen?

Anspruch auf die neue Sozialleistung haben Militärangehörige, die aufgrund ihrer Dienstzeit in Rente gegangen sind, sowie Hinterbliebene, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Die Berechtigten erhalten die städtische Vergünstigungskarte 'Leokart', die monatlich zu 60 kostenlosen Fahrten im öffentlichen Verkehr berechtigt. In der Gemeinde Lwiw leben etwa 8.000 Militärrentner und eine ähnlich große Zahl an Personen mit Hinterbliebenenrente.

Die städtische Vergünstigung wurde zusätzlich geschaffen, weil diese Gruppen auf Bundesebene keinen Anspruch auf eine entsprechende Karte haben.

„Militärrentner und in der Gemeinde Lwiw registrierte Hinterbliebene stehen nicht auf der staatlichen Liste der berechtigten Gruppen. Daher hatten sie bisher keine Möglichkeit, eine vergünstigte 'Leokart' zu beantragen und den öffentlichen Nahverkehr kostenlos zu nutzen. Diese Vergünstigung führt die Stadt nun zusätzlich für sie ein“, erläuterte Oleg Sabarilo.

Die Nutzung der Vergünstigungskarte ist ab dem 1. März 2026 möglich. Wichtig zu beachten ist, dass sich das Angebot ausschließlich an Gemeindebewohner ab 60 Jahren richtet. Die Entscheidung des Stadtrats zielt darauf ab, die Lebensbedingungen der betroffenen Personen zu verbessern, indem sie ihnen einen kostenfreien Zugang zum öffentlichen Nahverkehr ermöglicht.

Diese Maßnahme unterstreicht das Engagement der lokalen Behörden, vulnerable Bevölkerungsgruppen in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Herausforderungen durch den Krieg könnte Lwiw mit dieser Entscheidung eine Vorbildfunktion für andere ukrainische Städte einnehmen, die ähnliche soziale Härten abfedern möchten.


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