NATO-Generalsekretär Rutte besucht Kiew trotz massivem Raketenbeschuss.

NATO-Generalsekretär Rutte besucht Kiew trotz massivem Raketenbeschuss
NATO-Generalsekretär Rutte besucht Kiew trotz massivem Raketenbeschuss

NATO-Chef zeigt in Kiew Flagge

Nach Angaben von UATV: Am 3. Februar 2023 reiste NATO-Generalsekretär Mark Rutte in die ukrainische Hauptstadt – und das mitten in eine massive Angriffswelle. Russland hatte an diesem Tag über 70 Raketen und 450 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert. Trotz der bedrohlichen Lage trat Rutte vor dem ukrainischen Parlament, der Werchowna Rada, auf. In seiner Rede bei der Eröffnung der 15. Parlamentssitzung ging es um die Sicherheitslage der Ukraine und die fortwährende Unterstützung durch das Bündnis.

Rutte betonte, dass bei der Sicherheitsgarantie für die Ukraine bereits Fortschritte erzielt worden seien. Gleichzeitig mahnte er zur Eile: Die Ukraine müsse alles Nötige für ihre Verteidigung so schnell wie möglich erhalten. Ein zentrales Instrument ist dabei das PURL-Programm, das bis 2026 Finanzhilfen in Höhe von 15 Milliarden US-Dollar vorsieht. Seit Programmstart wurden der Ukraine bereits 75 Prozent der benötigten Raketen bereitgestellt. Der Besuch unterstrich die Entschlossenheit des Westens, auch unter schwierigsten Bedingungen an der Seite der Ukraine zu stehen.

'Die Verbündeten werden den Druck auf Russland aufrechterhalten und die Ukraine weiter unterstützen.' Mark Rutte

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wies darauf hin, dass Russland erneut internationale Bemühungen ignoriere und damit die Ernsthaftigkeit der Lage unterstreiche. Rutte bekräftigte seinerseits die Bereitschaft der NATO, die Ukraine angesichts der eskalierenden Sicherheitslage weiter zu unterstützen.

Ein klares Signal der Solidarität

Der Besuch des NATO-Generalsekretärs Mark Rutte in Kiew war mehr als nur ein diplomatischer Termin – er war ein bewusstes Zeichen der Solidarität in einer Phase intensiver Angriffe. Das umfangreiche PURL-Hilfsprogramm zeigt, dass die westlichen Partner bereit sind, die Ukraine langfristig militärisch und finanziell zu stützen. Die anhaltende Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf die russischen Bedrohungen wird die Sicherheitsarchitektur in Europa nachhaltig prägen.


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