Nächtlicher Großangriff auf die Region Charkiw: Energieversorgung und Zivilbevölkerung im Visier.
Schwere Angriffe auf Charkiw und Umgebung
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 3. Februar griffen russische Streitkräfte die Stadt Charkiw und die umliegende Region mit einer massiven Welle von Angriffen an. Das Ziel der fast sechsstündigen Attacke war die Energieinfrastruktur, was zu zivilen Opfern und erheblichen Zerstörungen führte. Bei dem Angriff kamen ballistische Raketen, präzisionsgelenkte Fliegerbomben und Kamikaze-Drohnen zum Einsatz.
Die Angriffswelle auf die Region Charkiw umfasste laut Berichten:
- 5 Raketen
- 5 gelenkte Fliegerbomben
- 25 Angriffsdrohnen vom Typ "Geran-2"
- 3 Drohnen vom Typ "Molniya"
- 4 FPV-Drohnen
- 36 Drohnen nicht identifizierten Typs
Bei den Angriffen starb im Dorf Nowosynowe eine 85-jährige Frau; fünf weitere Personen wurden verletzt. In verschiedenen Stadtteilen wurden Energieanlagen sowie Wohnhäuser beschädigt. Solche Angriffe auf die kritische Infrastruktur treffen die Zivilbevölkerung besonders hart, besonders in den Wintermonaten.
Betroffen waren die Stadtbezirke Slobidskyj, Schewtschenkiwskyj, Osnowjanskyj, Saltiwskyj und Cholodnohirskyj. Erhebliche Schäden gab es auch in den Rajons Kupjansk, Bohoduchiw, Isjum, Charkiw, Losowa und Tschuhujiw. Ein nicht namentlich genannter Militärangehöriger erklärte, die Schläge seien gezielt gegen Heizung und Strom gerichtet gewesen. Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, berichtete von sehr schweren Schäden an einem Heizkraftwerk (TEC). Ministerpräsident Denys Schmyhal betonte, die Angriffe hätten zivile Einrichtungen getroffen, die Wohngebiete mit Wärme versorgen.
Dieser Vorfall ist Teil einer anhaltenden russischen Kampagne zur Zerstörung der ukrainischen Energieinfrastruktur. Diese Strategie zielt darauf ab, die Moral der Bevölkerung zu brechen und humanitäre Krisen zu verursachen. Die gezielten Attacken auf zivile Versorgungsobjekte führen zu einer steigenden Zahl von Opfern unter der Zivilbevölkerung und erhöhen die Spannungen in der Region. Als Folge arbeitet die Ukraine kontinuierlich daran, ihre Verteidigung zu stärken und die kritische Infrastruktur wiederherzustellen, um Sicherheit und Stabilität im Land zu gewährleisten.
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