Großangriff auf Kiew am 14. März: Flugabwehr fängt alle Marschflugkörper ab – es gibt Tote.
Schwerer Raketen- und Drohnenangriff auf die ukrainische Hauptstadt
Nach Angaben von TSN.ua: Am 14. März griff Russland Kiew und die umliegende Region mit einem massiven Raketen- und Drohnenbeschuss an. Dabei kamen vier Menschen ums Leben. Insgesamt setzten die russischen Streitkräfte 68 Raketen verschiedener Bauart sowie 430 Angriffsdrohnen ein. Der Angriff traf auch die Eisenbahninfrastruktur der Ukraine: Eine russische Drohne schlug in einen Vorortzug in der Region Charkiw ein.
Lagebericht der ukrainischen Luftwaffe
Ein Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Jurij Ihnat, erklärte, dass bei dem Angriff rund 500 Luftangriffsmittel zum Einsatz kamen. Dazu gehörten:
- ballistische Raketen wie die Typen 'Iskander-M' und 'S-400'
- zwei Seezielflugkörper vom Typ 'Zirkon'
Ihnat berichtete zudem, dass das 'Patriot'-System einen Großteil der ballistischen Raketen abfangen konnte. Er fügte hinzu:
„Darüber hinaus haben wir heute eine 100-prozentige Abschussrate bei den Marschflugkörpern erzielt. Es kommt wirklich selten vor, dass alle Raketen wie die 'Ch-101' oder 'Kalibr' abgefangen werden können“, so Jurij Ihnat.
Dieser Angriff ist ein weiteres Beispiel für den anhaltenden Konflikt in der Region und die sich zuspitzende Lage in der Ukraine. Er unterstreicht, wie wichtig die ständige Einsatzbereitschaft und die Abwehrfähigkeit der ukrainischen Streitkräfte gegenüber den Bedrohungen durch den Aggressor sind. Die Spannungen zwischen der Ukraine und Russland bleiben hoch, und derartige Attacken könnten die strategischen Entscheidungen sowohl Kiews als auch der internationalen Gemeinschaft zur Unterstützung des Landes im Kampf um seine Souveränität beeinflussen.
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