Russischer Großangriff auf sechs ukrainische Regionen: Tote und Verletzte.

Russischer Großangriff auf sechs ukrainische Regionen: Tote und Verletzte
Russischer Großangriff auf sechs ukrainische Regionen: Tote und Verletzte

Russischer Angriff auf die Ukraine am 27. März 2026

Nach Angaben von TSN.ua: Am 27. März 2026 griff Russland die Ukraine an und traf mehrere Gebiete, darunter die Regionen Charkiw, Poltawa, Dnipropetrowsk, Cherson, Sumy und Tschernihiw. Der Angriff verursachte zahlreiche Zerstörungen, Verletzte und Schäden an der kritischen Infrastruktur. Besonders betroffen war die Großstadt Charkiw.

In Charkiw selbst war der Einschlag in ein neunstöckiges Wohnhaus besonders verheerend. Dabei wurden Teile der Innenkonstruktion und der Balkon einer Wohnung im obersten Stockwerk zerstört. Die Zahl der Verletzten in der Stadt stieg auf acht Personen. Die russischen Streitkräfte griffen insgesamt 16 Ortschaften in der Region Charkiw an. Im Dorf Oskil erlitten zwei Frauen im Alter von 90 und 67 Jahren Verletzungen.

Lage in den weiteren Regionen

In der Region Poltawa hatte der Angriff schwerwiegende Folgen für die lokale Bevölkerung. Durch die Beschädigung von technischen Anlagen wurden 5040 Haushalte von der Gasversorgung abgeschnitten. Dieser Vorfall ist ein weiteres Beispiel für den Energieterror, dem die Region ausgesetzt ist. Die Zerstörung der Energieinfrastruktur ist ein zentrales Element der russischen Kriegsführung.

Krywyj Rih und die gesamte Region Dnipropetrowsk litten ebenfalls unter dem Beschuss. Bei den Artillerieangriffen auf Dnipropetrowsk wurde ein 17-jähriges Mädchen verletzt. Diese Vorfälle unterstreichen die zunehmende Gewalt und die unmittelbare Gefahr für die Zivilbevölkerung in diesem Gebiet.

In der Region Sumy ist die Lage kritisch: Innerhalb eines Tages wurden fast 90 Beschüsse registriert, was eine deutliche Intensivierung der Angriffe bedeutet. In der Region Tschernihiw kam bei einem Angriff ein 95-jähriger Mann ums Leben, ein weiteres erschütterndes Detail in der Gesamtbilanz dieser Tragödie.

Darüber hinaus erklärte Serhij Korezkyj, dass Russland allein seit Jahresbeginn rund 40 Mal die Infrastruktur der Naftogaz-Gruppe angegriffen und damit dem ukrainischen Energiesektor erheblichen Schaden zugefügt habe. Diese Aktionen zeigen die Skrupellosigkeit des Angreifers und seine Absicht, das Land durch die Zerstörung lebenswichtiger Systeme zu destabilisieren.

Die jüngsten Angriffe belegen eine Eskalation des Konflikts und eine Zunahme der Gewalt, die direkt die Zivilbevölkerung trifft.

Die steigende Zahl an Opfern und Zerstörungen macht deutlich, dass dringend Maßnahmen zum Schutz der Menschen ergriffen werden müssen. Diese Ereignisse unterstreichen die Bedeutung der internationalen Unterstützung für die Ukraine angesichts der Aggression sowie die Notwendigkeit, die durch die Angriffe beschädigte kritische Infrastruktur wiederherzustellen.


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