Russischer Großangriff am 18. März: Rekrutierungsbüros getroffen, Tote und Verletzte.
Russland greift die Ukraine massiv an
Nach Angaben von TSN.ua: Am 18. März 2023 führte Russland eine Reihe schwerer Angriffe auf die Ukraine durch. Dabei kamen verschiedene Waffensysteme zum Einsatz. Betroffen waren zivile Einrichtungen, darunter auch Wehrdienstbehörden. Es gab Tote und Verletzte in der Bevölkerung.
In Sumy traf eine feindliche Drohne ein Verwaltungsgebäude des territorialen Rekrutierungszentrums (TCC). Ein 16-jähriger Junge wurde verletzt. In der Region Charkiw kam ein 54-jähriger Mann ums Leben. Allein in Charkiw setzte die russische Armee neun gelenkte Bomben und fünf Drohnen vom Typ 'Geran-2' ein.
Die Angriffe beschränkten sich nicht auf diese Gebiete. In der Region Tschernihiw wurde ein Bahnobjekt attackiert, was die Anwohner beunruhigte. Die Region Odessa erlitt ebenfalls einen Treffer, bei dem ein Objekt der kritischen Infrastruktur beschädigt wurde. In der Region Dnipropetrowsk wurden mehr als zehn Angriffe auf das Gebiet von Nikopol registriert.
Verletzte und Stellungnahmen der lokalen Behörden
Im Bezirk Kramatorsk wurden acht Menschen verletzt, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und 14 Jahren. Wadym Filaschkin, ein Vertreter der lokalen Verwaltung, bestätigte:
„Acht Menschen wurden durch die nächtlichen Angriffe auf Kramatorsk verletzt. Unter den Verletzten sind zwei Kinder im Alter von fünf und 14 Jahren.“
Oleksandr Bondarenko kommentierte die Lage mit den Worten:
„Die russischen Angriffe auf die Rekrutierungszentren sind kein Zufall, sondern eine bewusste Änderung der Taktik des Feindes.“Diese Vorgehensweise zeigt eine Eskalation des Konflikts und neue Gefahren für die Zivilbevölkerung in der Ukraine.
Die Situation im Osten und Süden der Ukraine bleibt angespannt. Wohngebiete und Stromnetze werden ständig beschossen, was die Bevölkerung und die lokalen Behörden beunruhigt.
Hintergrund dieser jüngsten Angriffe ist der seit mehreren Jahren andauernde Krieg. Die Gefahr für Zivilisten wächst, da die Angriffe immer gezielter erfolgen – insbesondere auf Einrichtungen, die mit der militärischen Mobilisierung zu tun haben. Dies zeigt eine veränderte Strategie des Angreifers und unterstreicht die Notwendigkeit eines besseren Schutzes der Zivilbevölkerung.
Lesen Sie auch
- Drohnenangriff auf Sumy: Jugendlicher und Frau verletzt, Gebäude des Militärkommissariats beschädigt
- Der Präsident hat sechs Dekrete zur Verleihung des Titels "Held der Ukraine" unterzeichnet
- Austausch von Gefangenen am 13. September: Liste der befreiten Ukrainer veröffentlicht

