Schwerer russischer Angriff auf die Ukraine am 24. März: Tote in Iwano-Frankiwsk und Schäden in Lwiw.

Schwerer russischer Angriff auf die Ukraine am 24. März: Tote in Iwano-Frankiwsk und Schäden in Lwiw
Schwerer russischer Angriff auf die Ukraine am 24. März: Tote in Iwano-Frankiwsk und Schäden in Lwiw

Angriffe vom 24. März 2023

Nach Angaben von TSN.ua: Am 24. März 2023 griffen russische Streitkräfte die Ukraine mit einer massiven Drohnenwelle an. Die unbemannten Fluggeräte erreichten unter anderem Lwiw und Iwano-Frankiwsk. Dabei kamen Menschen ums Leben, Gebäude wurden beschädigt – darunter auch national bedeutende Baudenkmäler. In Lwiw erlitten 13 Personen Verletzungen, zudem wurde das Ensemble des Bernhardinerklosters, ein nationales Architekturdenkmal, schwer in Mitleidenschaft gezogen. In Iwano-Frankiwsk starben zwei Menschen, vier weitere wurden verletzt, darunter ein sechsjähriges Kind.

Lage in den Regionen

In der Region Ternopil herrschte anhaltender Luftalarm, feindliche Objekte konnten abgefangen werden. In Winnyzja detonierten mehrere Explosionen, was zu kilometerlangen Staus führte. Auch in Schytomyr, Tschernihiw, Dnipro und Saporischschja waren Einschläge zu hören. Seit dem 23. März sollen insgesamt über 800 Drohnen zum Einsatz gekommen sein. Die Hauptangriffsziele waren:

  • Lwiw
  • Kiew
  • Iwano-Frankiwsk
  • Ternopil
  • Winnyzja
  • Dnipro
  • Odesa-Gebiet

Zur aktuellen Lage äußerte sich Andrij Sybiha wie folgt:

„Russland hat brutal das Zentrum von Lwiw getroffen.“ – Andrij Sybiha

Der Bürgermeister von Iwano-Frankiwsk, Ruslan Marzinkiw, kommentierte die Verluste in seiner Stadt: „Der Feind zielte auf ein Verwaltungsgebäude! Die Entbindungsstation wurde beschädigt, alle sind am Leben und unverletzt.“

Diese Vorfälle untermauern die angespannte Sicherheitslage in der Ukraine während des anhaltenden militärischen Konflikts. Der Schutz ziviler Einrichtungen und kulturellen Erbes wird immer dringlicher, da solche Attacken nicht nur Menschenleben fordern, sondern auch die historische Substanz des Landes gefährden. Die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, ihre Unterstützung zu verstärken und die Sanktionen gegen den Aggressor weiter zu verschärfen.


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