Schwere russische Angriffe auf die Region Charkiw: Ein Toter und mehrere Verletzte, besonders starke Zerstörung in Artemiwka.
Angriffswelle auf die Oblast Charkiw
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 19. März hat die russische Armee die ukrainische Region Charkiw erneut massiv unter Beschuss genommen. Dabei kam ein 54-jähriger Mann in der Stadt Charkiw ums Leben, fünf weitere Personen erlitten Verletzungen. Die Verwundeten sind ein 45-Jähriger, ein 23-Jähriger sowie ein 16-jähriger Jugendlicher. In Russkije Tischki wurden ein 65-jähriger Mann und eine 66-jährige Frau verletzt. Auch während einer Evakuierungsaktion in Kupjansk gab es zwei weitere Verletzte: einen 68-jährigen Mann und eine 58-jährige Frau.
Schäden an Gebäuden und Infrastruktur
Die Beschüsse hinterließen eine Spur der Verwüstung. In Charkiw selbst wurden drei Wohnhäuser und ein Geschäft beschädigt. In Schipuwatoje traf es die Stromleitungen, in Gorochowatka wurde ein Auto zerstört. Auch in Russkije Tischki wurde ein Fahrzeug beschädigt, während in Kosatscha Lopan ein Privathaus komplett zerstört wurde. Die schwersten Schäden wurden jedoch in Artemiwka im Rajon Tschuhujiw verzeichnet. Dort sind betroffen:
- ein landwirtschaftlicher Betrieb,
- drei Autos,
- drei Traktoren,
- ein Mähdrescher,
- ein Wohnhaus,
- die Stromversorgung.
Laut dem Leiter der Militärverwaltung der Region Charkiw, Oleh Synjehubow, wurden innerhalb von 24 Stunden 235 Gefechte registriert. Allein an der Süd-Sloboschansk-Front versuchten russische Truppen 14 Mal, die ukrainischen Linien zu durchbrechen. Am Frontabschnitt bei Kupjansk wurden zehn Angriffe gezählt. Die russische Seite setzte dabei folgende Waffen ein:
- fünf Kampfdrohnen vom Typ 'Geran-2',
- zwei 'Molnija'-Drohnen,
- zwei FPV-Drohnen,
- acht weitere unbemannte Luftfahrzeuge.
Diese Angriffe sind Teil der anhaltenden Kampfhandlungen, die die Region seit Monaten erschüttern. Die hohe Zahl der Gefechte und der Einsatz moderner Drohnentechnik zeigen, wie intensiv die Kämpfe weitergeführt werden. Für die Zivilbevölkerung bedeutet dies eine prekäre Lage, da die ständigen Bombardements die ohnehin angespannte humanitäre Situation weiter verschlechtern.
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