Der Bürgermeister von Jakutien hat Trauer für russische Soldaten ausgerufen: Empörung unter den Bewohnern.

Der Bürgermeister von Jakutien hat Trauer für russische Soldaten ausgerufen: Empörung unter den Bewohnern
Der Bürgermeister von Jakutien hat Trauer für russische Soldaten ausgerufen: Empörung unter den Bewohnern

Nach Angaben von inkorr.com: Der Bürgermeister von Pokrowsk, Viktor Konstantinov, der die Partei 'Neue Menschen' repräsentiert, hat drei Tage Trauer für die am 7. Oktober gefallenen russischen Soldaten ausgerufen. Dieses Datum fällt mit dem Geburtstag des russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammen, wie 'Glavkom' berichtet.

Im Zeitraum vom 7. bis 9. Oktober wurden alle Unterhaltungsveranstaltungen abgesagt, damit die Bewohner die Möglichkeit haben, 'sich auf die Unterstützung der Angehörigen der Gefallenen und die Ehrung ihres Andenkens zu konzentrieren'.

Empörung unter den Einheimischen

Die Ankündigung der Trauer hat eine negative Reaktion bei den Einheimischen hervorgerufen. Die Kanäle haben angemerkt, dass diese Entscheidung wie 'eine harte politische Aktion' aussieht. Es ist erwähnenswert, dass der Bürgermeister seine Einweihungsfeier, die am 3. Oktober stattfand, nicht abgesagt hat. In einem der Telegram-Kanäle wurde die Frage aufgeworfen:

„Warum ausgerechnet am Geburtstag Putins, dem 7. Oktober 2025, wurde eine dreitägige Trauer ausgerufen? Ist das ein Zufall, Unerfahrenheit des neuen Bürgermeisters und seines Teams oder ein bewusster politischer Schritt der Partei 'Neue Menschen', die versucht, vor den Duma-Wahlen Aufmerksamkeit zu erregen?“

Nach Angaben der Medien kam ein Flugzeug mit den Leichnamen der Gefallenen am Vortag in die Republik, jedoch gab es keine genauen Informationen über die Anzahl der Gefallenen.

 

„Die russischen Behörden erkennen an, dass die Demobilisierung der Teilnehmer des Krieges gegen die Ukraine ernsthafte interne Risiken birgt. Schätzungen des Kremls zufolge könnten die Veteranen zu einem Katalysator für kriminelle und politische Destabilisierung werden, die in der Lage ist, das System, das auf persönlicher Loyalität gegenüber Putin aufgebaut ist, ins Wanken zu bringen,“
– heißt es in der Mitteilung.

Nach der Ankündigung der Trauer entstand Empörung unter den Menschen, die die Gründe für diesen Schritt nicht verständlich fanden und begannen, einen politischen Unterton zu vermuten. Das Fehlen von Klarstellungen über die Anzahl der Gefallenen hat nur die Zweifel in der Öffentlichkeit verstärkt.

Diese Trauer, die an einem so symbolischen Tag ausgerufen wurde, hat unter den Einwohnern von Pokrowsk gemischte Emotionen hervorgerufen. Die Menschen stellen die Motive des Bürgermeisters und die aktuelle politische Situation im Land in Frage. Das Thema der Toten und die Folgen des Krieges sind nach wie vor aktuell, und die Ungewissheit über die Zahlen schürt nur das allgemeine Unwohlsein.


Lesen Sie auch

Werbung