Russischer Kampfjet MiG-31K gestartet: Ukraine weitflächig in Alarmbereitschaft.
Luftalarm in der gesamten Ukraine ausgelöst
Nach Angaben von TSN.ua: Am 28. März wurde in der Ukraine landesweit Luftalarm ausgelöst. Grund war der Start eines russischen MiG-31K-Kampfjets, der die unmittelbare Gefahr eines Angriffs mit Ch-47M2 „Kinzhal“-Marschflugkörpern signalisierte. Die ukrainischen Luftstreitkräfte warnten die Bevölkerung vor der Raketengefahr und riefen dazu auf, sich umgehend in Schutzräume zu begeben.
Im Verlauf der Ereignisse überflogen zwei Kinzhal-Raketen die Stadt Schytomyr in Richtung Starokostjantyniw in der Oblast Chmelnyzkyj. Um 21:11 Uhr wurde der Start eines weiteren MiG-31K registriert, während sich zu diesem Zeitpunkt bereits drei weitere Kampfjets vom Stützpunkt Sawasleika in der Luft befanden. Diese Entwicklung verschärfte die angespannte Lage in der Region und machte die Ernsthaftigkeit der Bedrohung deutlich.
Drohnenbewegungen und Folgen des Beschusses
Gegen 21:10 Uhr wurden fünf Shahed-Drohnen erfasst, die aus der Oblast Sumy in Richtung Poltawa unterwegs waren. Zudem wurden weitere Drohnenbewegungen gemeldet:
- eine Shahed-Drohne von der Oblast Sumy in die Oblast Tschernihiw (Rajon Pryluky),
- eine von der Oblast Poltawa in die Oblast Tscherkassy (Rajon Solotonoscha),
- eine Drohne auf dem Weg nach Sumy.
Weitere Shahed-Drohnen wurden im Rajon Nischyn (Oblast Tschernihiw), im Rajon Oleksandrija (Oblast Kirowohrad) sowie im Norden der Oblast Riwne gesichtet.
In der Nacht zum 28. März stieg die Zahl der Verletzten durch einen Beschuss von Odessa auf 16 Personen, darunter zwei Todesopfer. Diese Vorfälle unterstreichen die schwierige Lage in der Region und die anhaltende Bedrohung durch Russland.
Die Situation in der Ukraine bleibt aufgrund der aktiven Kriegshandlungen Russlands äußerst angespannt. Die anhaltenden Luftangriffe und der Einsatz hochpräziser Raketen zeigen die unvermindert große Gefahr für die Zivilbevölkerung. Zudem wird die Sicherheit selbst in jenen Gebieten infrage gestellt, die bislang als vergleichsweise ruhig galten. Die Zunahme von Drohnen- und Raketenangriffen deutet auf eine weitere Eskalation des Konflikts hin, was eine erhöhte Alarmbereitschaft und konzentrierte Aufmerksamkeit der ukrainischen Verteidigungskräfte erfordert.
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