Das Gesundheitsministerium hat den Datenleck von 20 Millionen Ukrainern aus Diia widerlegt.
Nach Angaben von inkorr.com: Das Ministerium für Gesundheitswesen hat Informationen über einen möglichen Datenleck von etwa 20 Millionen Ukrainern aus der Anwendung 'Diia' widerlegt. Wie 'Hwylya' berichtete, wurde dies über die Presseabteilung des Ministeriums bestätigt. Im Ministerium wurde darauf hingewiesen, dass die verbreiteten Dateien gefälscht sind und nichts mit dem System 'Diia' zu tun haben; es handelt sich nicht um das Ergebnis eines Hacks oder eines Lecks.
„Nach der Meldung über einen möglichen 'Leak' hat unser Team eine Untersuchung durchgeführt und festgestellt: Die verbreiteten Dateien sind eine Fälschung und stammen nicht aus den 'Diia'-Systemen und sind nicht das Ergebnis ihrer Hacking- oder Leckage. Genauer gesagt - die veröffentlichten Dateien sind eine Mischung aus zuvor bekannten 'Leaks' aus kommerziellen Quellen, die manuell bearbeitet und mit gefälschten Aufzeichnungen ergänzt wurden, damit sie wie eine 'frische' Datenbank aussehen“, heißt es in der Mitteilung.
Im Ministerium wurde hinzugefügt, dass dies Werbung für den Schwarzmarkt ist, da alte Lecks 'falsche' Daten präsentieren, um wie neue Massendatenlecks auszusehen und Menschen in die Irre zu führen. Der stellvertretende Minister für digitale Transformation in Bezug auf Cybersecurity und Cloud-Technologien, Vitaliy Balashov, erklärte, dass das Gesundheitsministerium die Verbreitung gefälschter Dateien als gezielte Attacke auf die Anwendung 'Diia' und einen Versuch, das Vertrauen in staatliche Dienste zu untergraben, betrachtet.
„Wir betonen nochmals, dass 'Diia' keine persönlichen Daten speichert - das System funktioniert nach dem Prinzip der Datenübertragung: Informationen werden im Moment der Anfrage aus staatlichen Registern abgerufen und nicht in der Anwendung oder auf dem Portal gespeichert. Als Beweis wurde der Code der Anwendung 'Diia' im März 2024 veröffentlicht. Dieser ist öffentlich zugänglich und jeder kann überprüfen, dass es dort keine verborgenen Datenbanken mit Informationen über Bürger gibt“, betonte Balashov.
Das Gesundheitsministerium hat die Möglichkeit eines Datenlecks aus der Anwendung 'Diia' für 20 Millionen Ukrainer widerlegt und die verbreiteten Dateien als Fälschung bezeichnet. Sie betonten, dass diese Situation ein Versuch der Desinformation durch gefälschte Informationen ist. Es wurde auch festgestellt, dass die Anwendung 'Diia' keine persönlichen Informationen speichert und ausschließlich mit sofortigem Zugriff auf staatliche Register arbeitet.
Dieser Fall unterstreicht die Bedeutung der Bereitstellung von genauen Informationen und dem Kampf gegen Desinformation, insbesondere im Kontext digitaler Dienste, die immer verbreiteter werden. Das Ministerium hat die Öffentlichkeit aufgefordert, vorsichtig zu bleiben und sich auf verlässliche Informationsquellen zu stützen, um nicht manipuliert zu werden.
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