Das Ministerium für Verteidigung startet digitale Begleitung für Mobilisierte: Wie wird das System „Check-in“ funktionieren.
Nach Angaben von ТСН: Das Verteidigungsministerium der Ukraine startet ein neues digitales System zur Begleitung der Wehrpflichtigen, das den Namen „Check-in für Mobilisierte“ trägt. Dieses Projekt zielt darauf ab, die vollständige Überwachung jeder Phase des Mobilisierungsprozesses zu gewährleisten und somit den Weg von der Zustellung des Vorladens bis zum Eintreffen beim Dienst zu digitalisieren.
Der Leiter der Hauptabteilung für Informationstechnologie des Ministeriums für Verteidigung, Oleg Berestoviy, teilte Details der Initiative auf dem Digital Defence Forum in Kiew mit.
Wie das digitale System funktionieren wird
Laut Berestoviy wird der Prozess mit dem elektronischen militärischen Dokument im Anwendung „Reserv+“ beginnen. Das Register „Oberih“ wird jede Scannung des QR-Codes erfassen und angeben, wer, wann und welche Maßnahmen mit dem Wehrpflichtigen ergriffen hat.
Oleg Berestoviy betonte zudem, dass das neue System sowohl die Rechte der Bürger als auch die Interessen der staatlichen Stellen schützen wird.
Die nächsten Schritte der Digitalisierung umfassen:
Einführung elektronischer Überweisungen an die medizinische Militärkommission und digitale Gutachten der Kommissionen.
Automatische Erstellung von namentlichen Listen zur Versendung an Ausbildungszentren.
Synchronisierung der Daten des Registers „Oberih“ mit dem System „Impuls“ direkt in den Ausbildungszentren.
Dokumentation des Ankunftsmoments in der Militäreinheit.
Berestoviy machte auch deutlich, dass das System neben der Vereinfachung bürokratischer Verfahren auch eine analytische Funktion haben wird.
„Dies wird es auch ermöglichen, Anomalien beim unbefugten Verlassen der Einheit zu dokumentieren, um Werkzeuge und einen datenbasierten Ansatz zur Verhinderung oder Unmöglichkeit solcher Fälle zu haben“, fügte Berestoviy hinzu.
Wir erinnern daran, dass in der Ukraine derzeit der Kriegszustand und die allgemeine Mobilisierung dauern. Zum Dienst einberufen werden Wehrpflichtige im Alter von 25 bis 60 Jahren, mit Ausnahme von denen, die eine gültige Aufschub oder Reservierung haben. Ab dem 1. Januar 2026 werden sich die Regeln ändern.
Darüber hinaus hat das Kabinett der Minister bereits die 72-Stunden-Frist zur Überprüfung von Beschäftigtenlisten für Unternehmen mit bestätigtem Status als kritisch wichtig aufgehoben. Änderungen an der Ordnung der Reservierung von Wehrpflichtigen wurden am 8. Dezember angenommen.
Dieses neue digitale System „Check-in für Mobilisierte“ soll die Prozesse im Zusammenhang mit der Mobilisierung erheblich vereinfachen und bürokratische Hürden verringern. Die Einführung solcher Technologien ist in Kriegszeiten besonders relevant, da jede Phase der Mobilisierung schnelle und präzise Entscheidungen zur Gewährleistung der Verteidigungsfähigkeit des Landes erfordert. Das System wird zweifellos ein wichtiges Instrument in diesem Prozess sein.
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