Ukrainische Soldaten können UBD-Ausweise nun leichter ersetzen.

Ukrainische Soldaten können UBD-Ausweise nun leichter ersetzen
Ukrainische Soldaten können UBD-Ausweise nun leichter ersetzen

Neue Ausweise für Kriegsteilnehmer verfügbar

Nach Angaben von Novyny.live: Das ukrainische Verteidigungsministerium hat ein neues Verfahren eingeführt, um Soldaten den Ersatz ihres Ausweises als Teilnehmer an Kampfhandlungen (UBD) zu erleichtern. Seit dem 23. Januar 2023 können Militärangehörige ein neues Dokument beantragen, falls das alte verloren gegangen oder unbrauchbar geworden ist. Dazu muss ein formeller Antrag beim jeweiligen Einheitskommandanten gestellt werden. Diese Regelung entlastet die Truppe von unnötigem bürokratischem Aufwand in einer ohnehin belastenden Situation.

So läuft die Beantragung ab

Für den Fall eines Verlusts oder Diebstahls des Ausweises müssen Soldaten einen Antrag stellen und folgende Unterlagen vorlegen:

  • eine Kopie des alten Ausweises (falls vorhanden),
  • den Talonbogen,
  • eine Kopie des Personalausweises,
  • zwei Passfotos im Format 3×4 cm.

Ist der Ausweis dagegen beschädigt und unleserlich, sind dem Antrag beizufügen:

  • das beschädigte Originaldokument,
  • den Talonbogen,
  • eine Kopie des Personalausweises,
  • zwei Passfotos.

Für Soldaten, die ihren Ausweis infolge direkter Kampfhandlungen verloren haben, gilt ein vereinfachtes Verfahren: Hier genügen der Antrag und zwei Passfotos. Auch Militärangehörige, die aus der Kriegsgefangenschaft entlassen wurden, müssen keine Materialien aus dienstlichen Untersuchungen mehr einreichen. Diese Neuregelung zielt darauf ab, den Verwaltungsprozess für diejenigen zu beschleunigen, die im Einsatz besonderen Risiken ausgesetzt waren.

Mit diesem Schritt will das ukrainische Verteidigungsministerium die bürokratischen Hürden für Soldaten senken, die sich in schwierigen Situationen – insbesondere durch Kampfeinsätze – befinden.

Die Vereinfachung des Verfahrens kann die Moral der Truppe stärken, indem sie deren Ansprüche und soziale Garantien sicherstellt. Entscheidend ist, dass die Neuerung die besonderen Umstände berücksichtigt, mit denen Soldaten im Krieg konfrontiert sind. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Wahrung ihres Status und ihres rechtlichen Schutzes.


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