Neuer 24-Monats-Vertrag des Verteidigungsministeriums: So viel Gehalt erhalten Soldaten im Hinterland.

Neuer 24-Monats-Vertrag des Verteidigungsministeriums: So viel Gehalt erhalten Soldaten im Hinterland
Neuer 24-Monats-Vertrag des Verteidigungsministeriums: So viel Gehalt erhalten Soldaten im Hinterland

Basisvertrag neu definiert: Bedingungen für Soldaten im rückwärtigen Dienst

Nach Angaben von Novyny.live: Das ukrainische Verteidigungsministerium hat einen neuen Basisvertrag für Militärangehörige eingeführt, die ihren Dienst im Hinterland versehen. Dieser Vertrag umfasst ein gestaffeltes Vergütungssystem, eine Regelung zur Dienstzeitbefreiung und läuft über einen Zeitraum von 24 Monaten. Ziel der Neuerung ist es, adäquate Arbeitsbedingungen für Bürokräfte, Handwerker, Buchhalter, Köche und andere Spezialisten zu schaffen, die den Betrieb der ukrainischen Streitkräfte aufrechterhalten. Die Laufzeit von zwei Jahren stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren Modellen dar.

Die Vertragsdauer beträgt genau 24 Monate. Eine garantierte Freistellung von mindestens sechs Monaten ist nach Erfüllung des Vertrags vorgesehen. Wichtig: Diese Frist kann sich verlängern, wenn der Soldat an Kampfeinsätzen teilgenommen hat oder bereits frühere Dienstjahre vorliegen. Konkret wird für jeden Kampftag ein zusätzlicher Freistellungstag gutgeschrieben, und für jedes Dienstjahr vor 2022 kommt ein weiterer Monat hinzu.

Vergütungsmodell im Detail

Der neue Vertrag sieht ein Grundgehalt von 20.000 Hrywnja vor. Hinzu kommt eine Zulage von 10.000 Hrywnja für Aufgaben im Hinterland, sodass die Gesamtvergütung mindestens 30.000 Hrywnja beträgt. Bei erstmaligem Vertragsabschluss kann die Vergütung je nach Dienstgrad zwischen 27.000 und 33.000 Hrywnja liegen. Seit dem 15. Juni 2023 können Ukrainer diese neuen Verträge offiziell mit den Verteidigungskräften unterzeichnen.

Mit der Einführung dieses Hinterland-Vertrags setzt das Verteidigungsministerium einen wichtigen Reformschritt um. Die Maßnahme unterstreicht die wachsende Bedeutung der logistischen und administrativen Einheiten, die für die Verteidigungsfähigkeit des Landes unerlässlich sind. Das neue Vergütungs- und Freistellungssystem könnte ein starker Anreiz sein, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden – ein besonders dringendes Anliegen in Kriegszeiten.


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