Trump verlangt die Kapitulation der Ukraine: Experte über Fristen und Friedensbedingungen.

Trump verlangt die Kapitulation der Ukraine: Experte über Fristen und Friedensbedingungen
Trump verlangt die Kapitulation der Ukraine: Experte über Fristen und Friedensbedingungen

Nach Angaben von ТСН: Der US-Präsident Donald Trump versucht, die Ukraine in sehr kurzer Zeit zur Kapitulation zu zwingen, was lebhafte Diskussionen unter Analysten ausgelöst hat. Politologe Valerij Dymow ist der Ansicht, dass diese Situation an frühere Aussagen über 'Kiew in drei Tagen' erinnert. Jetzt ist die Rede davon, den Krieg in zwei bis drei Wochen zu beenden, und Trump strebt im Grunde genommen an, dass die Ukraine innerhalb von drei Tagen kapituliert.

Änderung der Fristen

Dymow betonte, dass die Fristen, die der amerikanische Präsident nennt, ständig wechseln und längst nicht mehr ernst genommen werden. Er erinnerte an die 'Oster'-Daten, das mögliche Treffen Trumps mit Xi Jinping in Peking und viele andere Termine, die nicht wahr wurden.

„Man sprach von irgendwelchen „Oster“-Daten, dann davon, dass er sich mit Xi Jinping in Peking treffen und zusammen mit Putin die Welt 'teilen' würde. Dann tauchten andere Daten auf, unter anderem bis zum Erntedankfest. Das erinnert an die erste chinesische Warnung — die Fristen von Trump, auf die bereits niemand mehr achtet. Deshalb gibt es hier keine Chancen“, betonte der Politologe.

Kapitulation als Bedingung für den Frieden

Nach Ansicht des Experten ist die Situation, in der die Kapitulation als Bedingung für die Beendigung des Krieges gestellt wird, inakzeptabel. Dymow betrachtet dies als einen beispiellosen Fall.

„Jetzt versucht man, die Kapitulation vor die Beendigung des Krieges zu setzen. Ich kenne keine solchen Präzedenzfälle. Putin verlangt faktisch, dass die Ukraine sofort alle seine maximalistischen Punkte unterschreibt“, erklärte er.

Handel mit Anforderungen

Der Experte wies auch darauf hin, dass die weiteren Verhandlungen darauf hinauslaufen, diese Anforderungen zu interpretieren, die sich auf die Ukraine beziehen.

„Es scheint, als müssten wir die Interpretation dieser Punkte aushandeln. Tatsächlich will Trump dies zunächst uns und dann seinen Bürgern 'verkaufen', um die Fragen der inneren Agenda zu klären“, sagte Dymow.

Unterstützung der Amerikaner

Der Politologe betonte, dass die Mehrheit der Amerikaner die Ukraine in ihrem Kampf gegen Russland unterstützt.

„Die meisten Bürger der USA sind gegen eine Einstellung der Unterstützung für die Ukraine. Sie wollen, dass die Ukraine Russland in diesem Krieg besiegt, den Russland entfesselt hat. Daher sehe ich keine Möglichkeiten für Kompromisse“, erklärte er.

Standpunkt zu Verhandlungen

Dymow schloss seine Gedanken mit einem bekannten Zitat von Golda Meir und fügte hinzu, dass es unmöglich ist, sich zu einigen, wenn der Feind deinen Tod will.

„Wenn der Feind dich zerstören will und du leben willst, hast du keine Möglichkeit, dich mit ihm zu einigen“, fasste der Politologe zusammen.

Zur Erinnerung: Zuvor verglich ein Mitglied des US-Repräsentantenhauses den Versuch Trumps, die Ukraine zur Abgabe eines Teils ihres Territoriums zu zwingen, mit der 'Beschwichtigung' Hitlers vor dem Zweiten Weltkrieg. Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, betonte ebenfalls, dass die Vorschläge der USA zur Donbass-Region nicht den nationalen Interessen der Ukraine entsprechen.

Diese Situation ruft weiterhin große Besorgnis in der internationalen Gemeinschaft hervor, da solche Anforderungen negative Auswirkungen auf die Sicherheit nicht nur der Ukraine, sondern auch auf die Stabilität in Europa insgesamt haben können. Beobachter fragen sich, wie sich diese Ereignisse auf die künftigen internationalen Beziehungen und den Verlauf des Krieges auswirken könnten.


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