Die russischen Truppen umgingen Siwersk: Die Situation an der Front hat sich erheblich verschärft.
Nach Angaben von ТСН: In der Region Donezk hat sich die Situation an der Siwersk-Front im letzten Monat erheblich verschärft: Die russischen Truppen umgingen Siwersk von den Flanken, schnitten die logistischen Wege der ukrainischen Streitkräfte ab und drangen in die Stadt ein.
Dies berichtete der Freiwillige und Aktivist Serhij Sternenko in Telegram.
Probleme an der Front
Nach Meinung von Sternenko könnten einige Schwierigkeiten an dieser Front durch eine Verbesserung der materiellen Versorgung gelöst werden.
„Im letzten Monat ist es den Russen gelungen, Siwersk von den Flanken zu umgehen, die Logistik der Verteidigungstruppen zu unterbrechen und in die Stadt selbst vorzudringen. Ein Teil der dort vorhandenen Probleme könnte durch eine Erhöhung der materiellen Unterstützung der Einheiten und durch Verbesserung der Zusammenarbeit gelöst werden. Auch die Frage der Personalverstärkung der Brigaden steht akut auf der Tagesordnung“, sagte er.
Sternenko wies auch darauf hin, dass trotz zahlreicher Signale über die Krisensituation an diesem Frontabschnitt die Aufmerksamkeit des obersten Militärkommandos unzureichend bleibt.
Die Rolle der Freiwilligen
Die Freiwilligen haben seiner Meinung nach keinen Einfluss auf organisatorische Entscheidungen, können jedoch bei der technischen Unterstützung der Einheiten helfen. Insbesondere an der Siwersk-Front fehlt es kritisch an hochwertigen FPV-Drohnen.
Es ist auch bekannt, dass Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj zuvor festgestellt hat, dass die Frage nach der möglichen Schaffung einer demilitarisierten oder freien Wirtschaftszone in der Region Donezk unklar bleibt und erhebliche Risiken für die Ukraine birgt.
Die Situation an der Front wirft viele Fragen zur Effektivität des Militärkommandos und zur Notwendigkeit Unterstützung durch Freiwillige auf. Es ist wichtig, Wege zur Verbesserung der materiell-technischen Unterstützung zu finden, um die Verteidigungspositionen der ukrainischen Streitkräfte unter Krisenbedingungen zu stärken.
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